Vernetzung von Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung in der Metropolregion Rhein-Neckar
Bildungsstrategie für Rhein-Neckar

Rund 120 Bildungsbeauftragte aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur diskutierten über eine Bildungsstrategie für Rhein-Neckar.
  • Rund 120 Bildungsbeauftragte aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur diskutierten über eine Bildungsstrategie für Rhein-Neckar.
  • Foto: Freudenberg-Gruppe/MRN
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Metropolregion. Beim zweiten Expertenforum der Metropolregion Rhein-Neckar wurden erstmals die Eckpfeiler einer Bildungsstrategie für die Rhein-Neckar-Region vorgestellt. Rund 120 Fachleute aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung nahmen teil. Gastgeber war die Freudenberg-Gruppe in Weinheim.
Aus den Leitfragen „Was können die Bildungsinstitutionen beitragen, damit die Menschen der Region gut leben und arbeiten können?“ und „Wie kann eine fortschrittliche Bildungsregion ihre Stärken nachhaltig ausbauen und profilieren?“ wurden strategische Ansätze mit jeweiligen Handlungsfeldern abgeleitet: Profilierung, Zukunftskompetenzen, Digitalisierung, Vernetzung und Transfer.
Die Netzwerker verstehen ihr Engagement jedoch weder als verordneten Masterplan noch als Konkurrenz zum staatlichen Bildungsauftrag, sondern als Ergänzung. „Wir wollen dort aktiv werden, wo der staatliche Auftrag endet“, so Luka Mucic, Mitglied des Vorstands beim Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar und SAP-Mitarbeiter. Es gehe darum, die Region beim Thema Bildung zu vernetzen und Transparenz über die vielen privaten Bildungsangebote zu schaffen.

Gute Bildungsbeispiele

„Mit der Bildungsstrategie betonen wir Gemeinsamkeiten statt Defizite, zeigen gute Bildungsbeispiele, identifizieren und heben Potenziale der Zusammenarbeit, um letztlich Synergieeffekte für Arbeitnehmer und alle Bürger im Dreiländereck Baden-Hessen-Pfalz zu erzielen“, fasste Markus Gomer, Leiter des Fachbereichs „Bildung, Gesundheit, Arbeitsmarkt“ bei der MRN GmbH.
Nichts ist im Zeitalter von Globalisierung und Digitalisierung für den langfristigen Wohlstand des Einzelnen wie ganzer Volkswirtschaften wichtiger als gute Bildung. Zwischen der Innovationskraft eines Standorts und dem Bildungsniveau der dort lebenden Menschen besteht ein direkter Zusammenhang, darin sind sich Politik, Wissenschaft und Wirtschaft weitestgehend einig. Doch wie lässt sich die Ressource Bildung systematisch stärken?
Seit einigen Jahren engagiert sich die Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) daher verstärkt für die Vernetzung der Bildungsakteure im Ballungsraum Rhein-Neckar. Unter dem Label „EduAction“ wurde ein Strategieprozess in Gang gesetzt, in den über 100 Organisationen eingebunden waren. Eingebettet in den Prozess waren ein erstes Expertenforum (2017) sowie zwei national ausgerichtete Bildungsgipfel in Mannheim (2016 und 2018) mit insgesamt rund 3000 Teilnehmern. rk/mrn

Weitere Informationen

www.m-r-n.com/bildungsstrategie
www.wochenblatt-reporter.de/mrn

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