Waldhof Mannheim: Boyd stürmt noch bis 2027 für den Waldhof - 1:4-Heimniederlage gegen Duisburg
- SVW-Geschäftsführer Sport Gerhard Zuber (links), Terrence Boyd (Mitte) und SVW-Sportdirektor Mathias Schober (rechts), geben vor dem Spiel gegen Duisburg die Vertragsverlängerung Boyds bis 2027 bekannt.
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Fußball. Mit einem Unentschieden war der SV Waldhof Mannheim in die englische Woche gestartet. Am 7. April gab es im badischen Duell gegen die TSG Hoffenheim II vor den 9070 Zuschauern im Mannheimer Carl-Benz-Stadion am Ende ein 1:1 (0:1). Update: Einen Tag nach dem Spiel gegen die U23 der TSG Hoffenheim verkündeten die Blau-Schwarzen mit Außenverteidiger Jid Okeke den ersten Neuzugang für die Saison 2026/2027. Okeke war zuletzt in der englischen League One und League Two für Stockport County und den FC Walsall aktiv. Der 21-Jährige wurde im niedersächsischen Ahaus geboren und war bis 2018 in der Jugend des FC St. Pauli aktiv, bevor es ihn nach England zog. Noch vor dem Spiel gegen den MSV Duisburg ereilte den Waldhof auch schlechte Kunde. So mussten die Blau-Schwarzen am Freitag vermelden, dass sich Adama Diakhaby im Spiel gegen die TSG Hoffenheim II einen Teilabriss der Achillessehne zugezogen hat und somit für vier bis sechs Monate ausfällt. Damit wird Diakhaby auch am 23. Mai nicht mitwirken können, wenn das badische Pokalfinale zwischen dem SV Waldhof Mannheim und dem VfR Mannheim im Carl-Benz-Stadion steigt. Am Samstag feierte der Waldhof seinen 119. Geburtstag, wurden die Blau-Schwarzen doch am 11. April 1907 gegründet. Vor dem Heimspiel gegen den MSV Duisburg gab der Waldhof ein besonderes Geburtstagsgeschenk bekannt. So wird Terrence Boyd beim Waldhof noch eine weitere Saison als Spieler dranhängen. Ursprünglich sollte er zur Saison 2026/2027 in den Trainerstab der Kurpfälzer wechseln. Die Gäste aus Duisburg beteiligten sich vor den 13 511 Zuschauern im Carl-Benz-Stadion nicht mit Geschenken an der Mannheimer Geburtstagsparty, befinden sich die Zebras doch noch im Aufstiegsrennen zur Zweiten Bundesliga. So musste sich der Waldhof dem MSV denn auch mit 1:4 (0:2) geschlagen geben, der am Sonntag, dem 19. April (19.30 Uhr), jetzt in der Liga als Nächstes auswärts beim SV Wehen Wiesbaden ran muss. Dominik Kother (8., 42.) sorgte für die Duisburger 2:0-Halbzeitführung. Lex Lobinger (48.) baute diese auf 3:0 aus, ehe Felix Lohkemper für den SVW auf 3:1 (61.) verkürzte. Thilo Töpken stellte mit dem 4:1 (81.) für den MSV den alten Abstand wieder her.
Thill sorgt gegen Hoffenheim II für den späten Ausgleich
Gegen die U23 der TSG Hoffenheim erwischte das Team von Waldhof-Trainer Luc Holtz den besseren Start ins Spiel, bei dem Terrence Boyd in die Startelf gerückt war. So legte der erneut Lukas Klünter als Waldhof-Kapitän vertretende Felix Lohkemper Kushtrim Asallari den Ball auf, der aber aus guter Position rechts am Tor der TSG Hoffenheim II vorbei zielte (9.). Nur wenig später spielte Janne Sietan einen schönen Pass auf Lovis Bierschenk. Dieser blieb zwar mit dem Ball an seinem Gegenspieler hängen, aber die Kugel landete bei Asallari, der diesmal für Lohkemper auflegte der TSG-II-Torhüter Yannick Onohiol zu einer Glanzparade zwang (11.). Als die Gäste aus dem Kraichgau einen Eckball hatten, trat diesen Paul Hennrich von links herein. Luis Engelns kam frei zum Kopfball und setzte diesen mit etwas Glück per Aufsetzer zum 0:1 (19.) ins Mannheimer Tor. Die Gastgeber kamen dem Ausgleich nahe, als Boyd einen Ball von Samuel Abifade per Kopf auf Maximilian Thalhammer verlängerte. Thalhammer spielte zu Asallari und dieser ließ aus kurzer Distanz diese Riesenchance liegen, als der Hoffenheimer Yannik Lührs auf der eigenen Torlinie für seinen bereits geschlagenen Torwart mit dem Fuß rettete (26.). Vor der Halbzeitpause war dem Holtz-Team der Ausgleich denn auch nicht mehr vergönnt. Die Blau-Schwarzen wollten sich aber auch in den zweiten 45 Minuten keineswegs mit diesem Resultat abfinden, ließen aber erneut dicke Chancen liegen. So zielte Sanoussy Ba aus aussichtsreicher Position am TSG II‑Tor vorbei (74.). Asallari scheiterte mit seinem Abschluss an Onohiol. Vom Gästetorwart prallte der Ball zu Lohkemper, der aber keinen Nachschuss auf das Hoffenheimer Tor zustande brachte (78.). In der Nachspielzeit belohnten sich die Buwe aber dann doch noch mit dem Ausgleich. Lohkemper verlängerte im Hoffenheimer Strafraum per Kopf zu Niklas Hoffmann, der ließ den Ball in den Lauf des eingewechselten Vincent Thill abtropfen, und Thill traf satt zum umjubelten 1:1 (90.+2.) ins linke untere Toreck. Fast wäre den Blau-Schwarzen in der Nachspielzeit sogar noch das Siegtor gelungen, als Lohkemper Asallari in den Lauf spielte, dessen Schuss aber TSG II-Torwart Onhiol parierte (90.+3.). va
Autor:Andreas Martin aus Mannheim |
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