zwei wichtige Punkte für die Löwen
Löwen gewinnen mit 28:25
- Es kann Beginnen, die Fans sind bereit
- Foto: Wolfgang Neuberth
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Löwen zittern sich zum Heimsieg – 28:25 gegen den BHC
Die Rhein-Neckar Löwen haben sich am Weltfrauentag zwei wichtige Punkte gesichert. In der SAP Arena setzte sich das Team von Trainer Maik Machulla mit 28:25 (14:11) gegen den Bergischer HC durch. Vor 6.321 Zuschauern überzeugten die Mannheimer vor allem mit Einsatz und Kampfgeist – machten es am Ende aber unnötig spannend.
Passend zum Weltfrauentag liefen die Löwen in einem lila Sondertrikot auf und setzten damit ein Zeichen für Gleichberechtigung, Respekt und Sicherheit im Sport.An diesem Spieltag unterstützt die Mannschaft ein Frauenhaus in Mannheim. Die Einrichtung bietet Schutz und Beratung für Frauen und ihre Kinder, die von Gewalt betroffen sind. Zehn Prozent des Gewinns aus dem Verkauf des Sondertrikots werden an dieses Frauenhaus gespendet.Auch die Schiedsrichter sind an diesem Abend weiblich. Die Partie pfeifen Sophia Janz und Rosana Sug (beide 31) aus Köln. Personell mussten die Gastgeber allerdings einige Rückschläge verkraften. Kapitän Patrick Groetzki fehlte nach einem Schleudertrauma aus dem Abschlusstraining, zudem fällt Rückraumspieler Halil Jaganjac mit einem Mittelfußbruch länger aus.
Trotzdem erwischten die Löwen den besseren Start. Vor allem Kreisläufer Jannik Kohlbacher zeigte sich früh treffsicher und erzielte die ersten drei Treffer der Partie. Nach zehn Minuten lag Mannheim mit 4:3 vorne. Anschließend setzte sich das Machulla-Team deutlicher ab. Ein wuchtiger Distanztreffer von Haukur Thrastarson, ein Tor von Lukas Sandell sowie ein Gegenstoß nach Parade von Torhüter David Späth sorgten in der 17. Minute für eine komfortable 10:4-Führung.
Doch der BHC ließ sich nicht abschütteln. Die Gäste nutzten einige Ungenauigkeiten im Löwen-Spiel und verkürzten bis zur Pause wieder auf 14:11. Ein möglicher weiterer Treffer von Kohlbacher fiel erst nach der Pausensirene und zählte deshalb nicht.
Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie umkämpft. Thrastarson verwandelte seine Siebenmeter weiterhin sicher und hielt den Vorsprung zunächst stabil. Doch der Bergische HC arbeitete sich immer wieder heran. In der 40. Minute verkürzten Finn Hangstein und Noah Beyer auf 20:18 und machten das Spiel erneut offen.
In dieser Phase zeigte sich vor allem Löwen-Keeper Späth als sicherer Rückhalt. Mit insgesamt 13 Paraden und einer Fangquote von rund 35 Prozent hielt er sein Team im Spiel. Fünf Minuten vor dem Ende sorgte Sandell mit dem Treffer zum 26:21 scheinbar für die Entscheidung.
Ganz abschütteln ließ sich der BHC aber nicht. Die Gäste starteten noch einmal eine Aufholjagd, doch der Schlussspurt kam zu spät. Den letzten Treffer der Partie erzielte Gino Steenaerts zum 28:25-Endstand.
Trainer Machulla zeigte sich nach dem Spiel erleichtert, aber auch kritisch: „Wir sind froh über die zwei Punkte. Aber wir müssen darüber sprechen, wie fahrlässig wir mit unseren Möglichkeiten umgehen. Wir hätten das Spiel früher entscheiden müssen.“
Für die Rhein-Neckar Löwen geht es bereits am Freitag weiter. Dann gastiert das Team beim ThSV Eisenach. Dort wollen die Mannheimer den nächsten Schritt im Kampf um wichtige Punkte machen.
Autor:Wolfgang Neuberth aus Mannheim |
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