In seinem 813. DEL-Spiel für die Adler feiert Plachta mit Mannheim den Derbysieg über Frankfurt
- Adler-Stürmer Matthias Plachta grüßt vor seinem DEL- Rekordspiel gegen Frankfurt die Zuschauer in der SAP Arena.
- Foto: Ruffler/PIX-Sportfotos
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Von Andreas Martin
Eishockey. Am Freitag hatten die Adler Mannheim die Löwen Frankfurt in der mit 13.600 Zuschauern ausverkauften SAP Arena zu Gast und feierten mit einem 3:0 (1:0, 1:0, 1:0) den Derbysieg. Für einen war das Duell gegen die Hessen dabei noch etwas besonderer als sonst, wurde Matthias Plachta doch vor der Partie von Adler-Clubchef Daniel Hopp für sein folgendes 813. Spiel in der DEL geehrt. Diese hat Plachta alle für die Adler Mannheim absolviert! Plachta ist damit jetzt alleiniger Rekordspieler der Kurpfälzer. Bisher hatte er sich diese Ehre noch mit dem ehemaligen Adler-Kapitän Marcus Kink mit jeweils 812 Spielen geteilt, der Plachta per Videobotschaft in der SAP Arena zu dessen neuem Rekord gratulierte. Dort wurde mit einem kleinen Film auf dem Videowürfel auch an die bisherige Karriere Plachtas erinnert. „Es ist sehr, sehr schön, so nette Worte über sich selber zu hören. Ich danke allen, die daran beteiligt waren“, galt Plachtas Dank hier auch den Adler-Fans für ihre besondere Choreografie und seinen Teamkameraden, die zu Ehren des 35-jährigen Stürmers beim Warmmachen alle die Nummer 22 von Plachta auf ihren Aufwärmtrikots trugen. Eine besondere Marke erreichte auch Hauptschiedsrichter Sirko Hunnius, der mit dem Derby sein 900. DEL‑Spiel leitete.
Plachta legt Brown das 2:0 auf
Die Adler fanden besser in dieses Derby hinein und Luke Esposito hatte Pech, als er mit seiner Abnahme aus der Luft das Tor von Löwen-Torwart Adam Scheel knapp verfehlte (7.). Der erste Torjubel der Partie sollte für die Adler-Fans aber nicht lange auf sich warten lassen, als Brooks Macek den Puck zum 1:0 (9.) ins Frankfurter Tor beförderte. Danach hatten die Adler die Gelegenheiten, ihre Führung auszubauen, ließen diese aber ungenutzt. So hätte Matej Leden kurz vor Ende des ersten Drittels fast den Ausgleich erzielt, aber Adler-Torhüter Jake Hildebrand hatte etwas dagegen (19.). Im zweiten Abschnitt hatte Kristian Reichel die erste gute Möglichkeit für die Hausherren, aber Scheel parierte (23.). Auf der anderen Seite probierte es Michael Joyaux für Frankfurt und Hildebrand hielt sicher (24.). Wenig später hatten die Gäste einen Spieler zu viel auf dem Eis und erhielten eine kleine Bankstrafe. Leon Gawanke spielte zu Adler-Rekordspieler Matthias Plachta. Dieser leitet die Hartgummischeibe zu Patrick Brown weiter und der markierte in Überzahl das Mannheimer 2:0 (27.). „Da hatte ich auch ein bisschen Glück, dass ein Gegenspieler die Scheibe noch etwas abgefälscht hat. Wie ihn Brownie dann reinmacht, das schafft so auch nicht jeder“, rief sich Plachta diesen Treffer nach seinem Rekordspiel noch einmal in Erinnerung. 22,1 Sekunden vor Drittelende jubelten die Löwen zwar, aber die Schiedsrichter hatten auf dem Eis schon auf Torwartbehinderung und damit kein Tor entschieden. Bei dieser Entscheidung blieben die beiden Hauptschiedsrichter Hunnius und Rohatsch auch nach dem Betrachten der Videobilder (40.).
Kälble sorgt für den Schlusspunkt
Im Schlussabschnitt gelang es den Adlern, die Löwen auch bei eigener Unterzahl gut von ihrem Tor fernzuhalten. Allerdings konnten auch die Hausherren aus zwei Powerplays kein Kapital schlagen. 2:28 Minuten vor Spielende zogen die Gäste den Torhüter. Dies nutzte Lukas Kälble, als er zum 3:0 (60.) ins leere Frankfurter Tor traf. Am Sonntag sind die Adler spielfrei, die dann aber bereits am Dienstag (19.30 Uhr) bei den Kölner Haien antreten. Am Freitag, dem 30. Oktober (19.30 Uhr), sind die Fischtown Pinguins Bremerhaven in der SAP Arena zu Gast und am Sonntag, dem 1. November (14 Uhr/live auf DF1 im Free-TV), ist der Vizemeister aus Mannheim beim Meister Eisbären Berlin gefordert. va
Autor:Andreas Martin aus Mannheim |
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