DFB-Statistik zur 3. Liga: Torjäger im Fokus
- DFB-Statistik: David Otto und Yasin Zor stehen in der 3. Liga im Fokus der Torjägerliste.
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3. Liga. Nach der Englischen Woche geht die 3. Liga in die Länderspielpause. An der Tabellenspitze steht der MSV Duisburg, in der Torjägerliste liegen David Otto vom FC Viktoria Köln und Yasin Zor von der TSG Hoffenheim II mit jeweils sechs Treffern vorn. Nach Angaben des DFB waren seit Einführung der 3. Liga zur Saison 2008/2009 nur sechs Profis bis zum 7. Spieltag erfolgreicher.
David Otto war zuletzt maßgeblich an der erfolgreichen Woche von Viktoria Köln beteiligt. Beim 4:0 gegen Hansa Rostock erzielte der 27 Jahre alte Angreifer zwei Tore, beim 3:0 gegen den FC Ingolstadt 04 traf er erneut. Viktoria Köln war der einzige Klub, der die Englische Woche mit neun Punkten abschloss.
Otto spielte zuvor in der 2. Bundesliga für den 1. FC Heidenheim und den SSV Jahn Regensburg. In seiner ersten Saison bei Viktoria Köln kam er auf neun Tore. Beim SV Sandhausen hatte er in den Spielzeiten 2023/2024 und 2024/2025 acht beziehungsweise fünf Treffer erzielt.
Yasin Zor trifft in drei Spielen nacheinander
Yasin Zor ist erstmals in der 3. Liga im Einsatz. Der 20-Jährige von der zweiten Mannschaft der TSG Hoffenheim traf in allen drei Partien der Englischen Woche: beim 2:2 gegen Fortuna Köln, beim 2:1 beim FC Ingolstadt 04 und beim 1:0 gegen den SV Meppen.
Zor hatte in der Saison 2024/2025 für die zweite Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar 16 Tore erzielt. Anschließend kam er beim FC-Astoria Walldorf in der Regionalliga Südwest auf 15 Treffer. Daran knüpft er nun in der 3. Liga an.
Stoppelkamp bleibt Referenzwert
Den besten Start eines Torjägers in der 3. Liga seit 2008 legte Moritz Stoppelkamp hin. In der Saison 2019/2020 erzielte er bis zum 7. Spieltag acht Tore für den MSV Duisburg. Damit ist er in diesem Zeitraum der einzige Drittligaprofi, der mehr Tore erzielte, als Spiele absolviert waren.
Stoppelkamp kam am Saisonende auf 15 Treffer. Nach der Corona-Unterbrechung konnte er seine frühe Quote nicht halten. Der MSV Duisburg, der Herbstmeister geworden war, beendete die Saison auf Platz fünf.
Frühe Führung garantiert nicht die Torjägerkanone
Mehrere Beispiele zeigen, dass ein starker Start nicht automatisch zum Titel des besten Torschützen führt. Albert Bunjaku lag in derselben Saison nach sieben Spieltagen bei sieben Toren für Viktoria Köln und kam am Ende auf 20 Treffer. Die Torjägerkanone ging jedoch an Kwasi Okyere Wriedt, der für die zweite Mannschaft des FC Bayern München 24 Tore erzielte.
Auch 2015/2016 reichte ein früher Vorsprung nicht. Christian Beck vom 1. FC Magdeburg hatte nach sieben Spieltagen sieben Tore erzielt, am Ende aber 19 Treffer. Justin Eilers, zu diesem Zeitpunkt noch einen Treffer dahinter, kam für Dynamo Dresden auf 23 Tore.
Beispiele aus Heidenheim, Sandhausen und Karlsruhe
In der Saison 2010/2011 lag Patrick Mayer vom 1. FC Heidenheim nach sieben Spieltagen mit sieben Treffern gleichauf mit Oliver Occeán von Kickers Offenbach. Mayer erzielte am Saisonende 19 Tore. Domi Kumbela von Eintracht Braunschweig zog im Saisonfinale gegen Heidenheim noch gleich und teilte sich mit Mayer die Torjägerkanone.
Régis Dorn vom SV Sandhausen wurde in der Spielzeit 2009/2010 alleiniger Torschützenkönig. Nach dem 7. Spieltag hatte er sieben Tore erzielt, am Saisonende standen 22 Treffer. Marvin Pourié vom Karlsruher SC traf in der Saison 2018/2019 erstmals am 8. Spieltag und wurde dennoch mit 22 Toren bester Torschütze der Liga.
Wie weit David Otto und Yasin Zor ihre Ausbeute noch steigern können, wird sich nach der Länderspielpause zeigen. Der FC Viktoria Köln ist am 11. Oktober ab 16.30 Uhr bei Alemannia Aachen zu Gast. Die TSG Hoffenheim II gastiert exakt 24 Stunden zuvor bei Spitzenreiter MSV Duisburg. [red]
Autor:Fußball im Südwesten: Vereinsnachrichten & Ergebnisse aus Kaiserslautern |