DFB-Pokal: Zwölf Klubs aus der 3. Liga dabei
- Im DFB-Pokal sind in dieser Saison zwölf Vereine aus der 3. Liga vertreten.
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DFB-Pokal. In der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals sind in dieser Saison zwölf Vereine aus der 3. Liga vertreten. Damit wird die Bestmarke aus den Spielzeiten 2012/2013 und 2024/2025 eingestellt.
Zu den teilnehmenden Drittligisten gehören Fortuna Düsseldorf, SC Preußen Münster, Rot-Weiss Essen, MSV Duisburg, SV Waldhof Mannheim, SV Wehen Wiesbaden, FC Hansa Rostock, FC Viktoria Köln, 1. FC Saarbrücken, SC Verl sowie die Aufsteiger SG Sonnenhof Großaspach und FC Würzburger Kickers. In der abgelaufenen Saison waren neun Klubs aus der 3. Liga im Wettbewerb vertreten.
Nur vier Vereine der 3. Liga qualifizieren sich pro Saison über die Meisterschaft direkt für den DFB-Pokal. Die übrigen Teilnehmer müssen sich über ihren jeweiligen Landesverband für die Hauptrunde qualifizieren. Laut DFB kam seit Einführung der 3. Liga in jeder Saison mindestens ein Drittligist über die erste Runde hinaus.
Mit regionalem Blick auf Saarbrücken, Mannheim und Münster
Aus Sicht des Südwestens richtet sich der Blick unter anderem auf den 1. FC Saarbrücken, den SV Waldhof Mannheim und den SC Preußen Münster. Saarbrücken hatte in der Saison 2023/2024 mit dem Halbfinaleinzug für Aufsehen gesorgt. Auf dem Weg dorthin setzte sich der FCS gegen den Karlsruher SC, den FC Bayern München, Eintracht Frankfurt und Borussia Mönchengladbach durch, ehe im Halbfinale gegen den 1. FC Kaiserslautern Schluss war. Bei der vorherigen Teilnahme 2019/2020 hatte Saarbrücken ebenfalls das Halbfinale erreicht.
In der laufenden Pokalrunde trifft Saarbrücken auf Hertha BSC. Der SV Waldhof Mannheim empfängt den 1. FC Kaiserslautern. SC Preußen Münster eröffnet die neue Pokalsaison mit dem Spiel gegen den Karlsruher SC.
Frühere Erfolge mehrerer Drittligisten
Mehrere der beteiligten Drittligisten können auf größere Pokalgeschichten zurückblicken. Rot-Weiss Essen gewann den Wettbewerb 1953. Fortuna Düsseldorf holte den DFB-Pokal 1978/1979 und 1979/1980. Der MSV Duisburg stand viermal im Finale, konnte den Titel jedoch nicht gewinnen. Der SV Waldhof Mannheim erreichte 1938/1939 das Endspiel.
FC Hansa Rostock kam 1999/2000 bis ins Halbfinale und bekommt es nun mit dem VfB Stuttgart zu tun. Der SV Wehen Wiesbaden, dessen bislang erfolgreichste Pokalsaison 2007/2008 im Viertelfinale endete, spielt gegen Bayer 04 Leverkusen. Der FC Viktoria Köln trifft auf den 1. FC Nürnberg.
Verl, Großaspach und Würzburg mit unterschiedlichen Erfahrungen
Der SC Verl steht nach sieben Jahren wieder im DFB-Pokal und spielt gegen den Hamburger SV. Die SG Sonnenhof Großaspach war bislang dreimal im Wettbewerb vertreten und schied dreimal in der ersten Runde aus. Nun geht es gegen Arminia Bielefeld. Der FC Würzburger Kickers, der bei insgesamt elf Teilnahmen dreimal die erste Runde überstand, trifft auf den 1. FC Köln.
Autor:Anouar Touir aus Ludwigshafen |