Adler Mannheim: Dem Sieg in Dresden folgt die Derbyniederlage gegen Frankfurt

Mannheims Nick Mattinen bei seinem Treffer zum 2:2 gegen Frankfurts Torhüter Mirko Pantkowski. | Foto: Ruffler/PIX-Sportfotos
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  • Mannheims Nick Mattinen bei seinem Treffer zum 2:2 gegen Frankfurts Torhüter Mirko Pantkowski.
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Von Andreas Martin
Eishockey. Mit einem 3:0 (1:0, 2:0, 0:0)-Sieg beim DEL-Aufsteiger Dresdner Eislöwen hatten die Adler Mannheim am Freitagabend ein Stück Clubgeschichte geschrieben. Bisher war es den Kufencracks aus der Kurpfalz noch nie gelungen, in einer DEL-Saison mit fünf Siegen in Folge in die neue Runde zu starten. Nicht mit dabei war bei den Adlern Stürmer Luke Esposito, der nach dem üblen Check des Berliners Yannick Veilleux, mit einer Gehirnerschütterung und einer Platzwunde, auf unbestimmte Zeit ausfällt. Den neuen Clubrekord wollte das Team von Adler-Trainer Dallas Eakins am Sonntag gerne weiter ausbauen, als die Löwen Frankfurt zum Derby in der SAP Arena antraten. Zumindest auf dem Papier war das Derby zwischen Mannheim und Frankfurt ein sehr ungleiches Duell. So grüßten die Adler vor dem Derby gegen die Hessen mit fünf Siegen aus fünf Spielen und 15 Punkten von Tabellenplatz eins, während die Frankfurter sich mit fünf Niederlagen und null Punkten am Tabellenende wiederfanden.

Dass Derbys ihre eigenen Gesetze haben, zeigte sich aber am Sonntag, als sich die Adler Mannheim vor den 12.549 Zuschauern in der SAP Arena den Löwen Frankfurt mit 2:3 (1:1, 1:1, 0:0, 0:1) nach Verlängerung geschlagen geben mussten, womit nur ein Punkt in Mannheim blieb, während deren zwei an den Main wanderten. Zach Solow brachte die Adler in Überzahl mit 1:0 (6.) in Führung, aber Daniel Wirt glich für die Löwen zum 1:1 (15.) aus. Nathan Burns erzielte für die Gäste das 2:1 (24.). Nick Mattinen antwortete für die Adler rasch mit dem Tor zum 2:2 (26.). Das letzte Drittel blieb torlos und in der Verlängerung ließ Cameron Brace die Löwen das Siegtor zum 3:2 (64.) bejubeln. Nach dem Derby geht es für die Adler am kommenden Freitag (19.30 Uhr) zunächst in Nürnberg weiter und am Sonntag, dem 5. Oktober, um 16.30 Uhr ist dann Iserlohn in der Mannheimer SAP Arena zu Gast.

Für die Adler war es in der DEL am Freitag die Premiere in Dresden, schließlich sind die Eislöwen der Aufsteiger ins deutsche Eishockey-Oberhaus. Dass die Eishockey-Euphorie in der sächsischen Hauptstadt anhält, zeigte sich auch daran, dass die dortige Arena mit 4412 Zuschauern restlos ausverkauft war. Früh jubeln durften allerdings nur die in die Elbmetropole mitgereisten Adler-Fans. Nachdem Adler-Kapitän Marc Michaelis zuvor noch knapp gescheitert war, überwand Nick Mattinen den Dresdner Torhüter Julius Hudacek zum 1:0 (2.). „Es ist ein wirklich schönes Eisstadion hier. Es ist cool, hierherzukommen, ich war bisher noch nie hier und es ist eine wunderschöne Stadt“, genoss Mattinen in Dresden dabei offensichtlich nicht nur seinen Treffer zum 1:0. Mit der frühen Führung im Rücken, bestimmten die Kurpfälzer das Spiel in Dresden. Bis zum nächsten Treffer mussten die Adler-Fans allerdings noch etwas warten, denn im ersten Drittel gab es kein weiteres Tor mehr. Das änderte sich in Abschnitt zwei, als zunächst Kris Bennett zur Stelle war und die Führung der Mannheimer auf 2:0 (26.) erhöhte. Kurios wurde es dann in der 30. Minute. Nach einem Schuss von Adler-Stürmer Alexander Ehl war der Puck auf einmal verschwunden. Die Unparteiischen zogen den Videobeweis zu Rate und es stellte sich heraus, dass der Schuss von Ehl, abgefälscht vom Dresdner Tomas Sykora, als Bogenlampe im Tor der Hausherren eingeschlagen war und es hieß 3:0 (30.)! Die Adler blieben auch danach spielbestimmend, und wenn mal etwas auf das Tor der Mannheimer kam, dann hielt Adler-Torhüter Johan Mattson seinen Kasten sauber. „Ich freue mich sehr über den Sieg und der Shutout ist ein Bonus“, nahm Mattson sein erstes zu Null-Spiel im Adler-Trikot erfreut zur Kenntnis. va

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Mannheims Nick Mattinen bei seinem Treffer zum 2:2 gegen Frankfurts Torhüter Mirko Pantkowski. | Foto: Ruffler/PIX-Sportfotos
Mannheims Nicolas Mattinen (rechts) und Dresdens Tomas Sykora (links) im Kampf um den Puck.
 | Foto: Manig/PIX-Sportfotos
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Andreas Martin aus Mannheim

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