Adler Mannheim: Am Freitag Derby in Frankfurt und am Sonntag kommt Bremerhaven - Mattinen verlängert
- Die Fans beim „Spiel der leuchtenden Herzen“ in der SAP Arena.
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Von Andreas Martin
Eishockey. In dieser DEL-Saison reihen sich die Spiele aktuell noch enger zusammen als sonst. Kein Wunder, schließlich geht die Liga nach dem 27. Januar wegen des olympischen Eishockeyturniers in Mailand (11. bis 22. Februar) in eine Pause bis zum 25. Februar. Bereits im Dezember waren die Spiele für die Adler Mannheim dicht gedrängt, die am 23. Dezember mit dem „Spiel der leuchtenden Herzen“ wieder das emotionalste Heimspiel der Saison bestritten. Unter anderem mit dem traditionellen Verkauf der kleinen leuchtenden Herzen kam kurz vor Weihnachten die stolze Spendensumme von 52.264 Euro für den Verein „Adler helfen Menschen e. V.“ zusammen. Dass die Adler dabei vor den 13.600 Zuschauern in der ausverkauften SAP Arena den alten Rivalen Eisbären Berlin mit 8:5 besiegten, passte zu einem Abend, dessen besonderer Stimmung sich auch die Spieler nicht entziehen konnten. „Wenn du vor dem Spiel aufs Eis kommst und du überall auf den Rängen die leuchtenden Herzen blinken siehst, dann spürst du schon diese ganz besondere Stimmung“, räumte denn auch Adler-Stürmer Luke Esposito ein, der einen Tag zuvor, ebenso wie Verteidiger Dan Renouf, seinen Vertrag in Mannheim über diese Saison hinaus verlängert hatte. Den Torreigen gegen die Eisbären eröffnete Zach Solow, für den es sein erstes „Spiel der leuchtenden Herzen“ war. „So ein Spiel wie dieses habe ich in meiner Karriere bisher noch nie erlebt“, sog der Adler-Stürmer die besondere Stimmung in der SAP Arena förmlich auf. Am zweiten Weihnachtsfeiertag gestaltete sich das Heimspiel gegen den ERC Ingolstadt bei der 2:5-Niederlage weniger beschaulich. Im vorletzten Spiel des Jahres 2025 holte sich das Team von Adler-Cheftrainer und -Sportmanager Dallas Eakins bei den Augsburger Panthern mit 3:2 nach Penaltyschießen aber wieder einen Sieg. Noch vor dem letzten Spiel des Jahres bei den Nürnberg Ice Tigers verkündeten die Mannheimer einen Tausch mit dem DEL-Rivalen Löwen Frankfurt. So wechselte Eric Uba zu den Hessen, von denen Kevin Bicker nach Mannheim kam. Der 20-jährige Stürmer spielte früher bei den Jungadlern Mannheim und bestritt schon in der Saison 2022/2023 ein DEL-Spiel für die Adler. Sein zweites DEL-Spiel im Adler-Trikot absolvierte Bicker dann in Nürnberg beim 3:2-Sieg nach Verlängerung. Auch im ersten Spiel des Jahres 2026 durfte Bicker ran, war aber nicht der Jüngste auf dem Eis, denn auch Colin Schlenker spielte für die Adler. Dabei hatte sich nicht nur der 19-jährige Verteidiger am 2. Januar gegen den Tabellenletzten Dresdner Eislöwen vor den 13.600 Zuschauern in der SAP Arena etwas anderes vorgestellt, als eine 2:5-Pleite. „Wir wussten, dass sie eigentlich nichts zu verlieren hatten, und haben über die 60 Minuten nicht konstant genug gespielt. Da hat uns irgendwie auch die Leichtigkeit in unserem Spiel gefehlt“, bedauerte Schlenker, der sich nach dem Spiel zumindest darüber freuen konnte, dass die deutschen Junioren bei der U20-WM in den USA mit einem 8:4-Sieg im Relegationsspiel gegen Dänemark den Klassenerhalt schafften. Zwei Tage später zeigten die Adler beim Spitzenspiel in München ein völlig anderes Gesicht und holten sich mit einem 4:2-Sieg bei den „Roten Bullen“ im direkten Duell Tabellenplatz zwei zurück. Schon am Dienstag (19 Uhr) müssen die Adler bei den Straubing Tigers ran. Am Freitag (19.30 Uhr) geht es dann zum Derby nach Frankfurt und am kommenden Sonntag (16.30 Uhr) ist Bremerhaven in der SAP Arena zu Gast. Update: Am 5. Januar gaben die Adler zudem die Vertragsverlängerung mit Verteidiger Nick Mattinen bekannt. Der 27-jährige Kanadier ist mit 17 Toren aktuell bester Torschütze der Blau-Weiß-Roten. va
Autor:Andreas Martin aus Mannheim |
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