6. engelhorn sports Frauenlauf Mannheim motiviert 2124 Teilnehmerinnen
Wenn Frauen das Tempo angeben!

Kurz vor dem Startschuss.
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  • Kurz vor dem Startschuss.
  • Foto: Christian Gaier
  • hochgeladen von Laura Seezer

Mannheim. Strahlende Gesichter, eine ausgelassene Stimmung und tausende Ladies, die nur darauf warten, an den Start zu gehen. Bereits zum sechsten Mal in Folge haben die Frauen aus Mannheim und der Metropolregion Rhein-Neckar beim engelhorn sports Frauenlauf bewiesen, dass sie wissen, wo es lang geht. Die Traditionsveranstaltung hat auch dieses Jahr wieder 2124 Teilnehmerinnen motiviert, sich der 6 Kilometer-Laufstrecke durch den wunderschönen Luisenpark und am Neckar entlang zu stellen.
Bereits vor dem Startschuss fing die Partystimmung auf dem Gelände des TSV Mannheim an. DJ Christian Woll heizte den fröhlichen Läuferinnen vor dem Lauf schon richtig ein und bei dem professionellen Warm-Up des TSV Mannheim wurden die Muskeln aufgewärmt – perfekte Konditionen, um die 6 Kilometer-Strecke zu meistern. Um Punkt 18 Uhr gab Michael Kling, Marketingleiter von engelhorn sports den Startschuss für die sechste Auflage der Veranstaltung. Luftballons flogen in die Höhe und die Läuferinnen machten sich mal sportlich, mal etwas entspannter, auf die Laufstrecke – denn beim Frauenlauf geht es nicht um Bestzeiten oder Rekorde, sondern um Spaß!

„Der Frauenlauf hat sich in den letzten Jahren fest etabliert und ist auch nicht mehr wegzudenken. Es ist schön, zu sehen, wie die Läuferinnen jedes Jahr auf“s Neue so viel Spaß und Freude mit auf die Strecke bringen. Das erzeugt eine einzigartige Atmosphäre und macht aus dem Abend ein unvergessliches Event“, meinte Ralf Niedermeier, Geschäftsführer der ausrichtenden Agentur n plus sport. Am Abend des 13. Septembers stand der Spaß, die Motivation und die
Gemeinschaft im Vordergrund. Egal ob Mutter und Tochter, Enkelin und Großmutter, Freundinnen,
Kolleginnen oder Nachbarinnen: Gemeinsam Laufen stärkt das Selbstbewusstsein und macht Laune.
Beim 6. engelhorn sports Frauenlauf Mannheim schrieb jede Starterin ihre ganz persönliche Erfolgsgeschichte. Egal welche Altersstufe, ob gelaufen oder gewalkt wurde – sie alle waren Siegerinnen. Mit bunten Hawaii-Ketten um den Hals kamen nach und nach die Läuferinnen im Ziel an. Während für die einen jede Sekunde zählte, war für die anderen Frauen allein die Teilnahme und der Spaß entscheidend. „Gemeinsam Laufen und Lachen – genau das macht den Frauenlauf-
Spirit aus“, erklärte Nina Körner von der ausrichtenden Agentur n plus sport und meinte weiter: „Es ist jedes Mal schön, zu sehen, wie sich all die Frauen gegenseitig unterstützen und Hand in Hand auf die Ziellinie zulaufen. Das ist es, worauf es ankommt: Gemeinsam ein Ziel verfolgen“.

Bei der schnellen Fraktion der Läuferinnen war Juliana Böhm vom Team „Hüttig & Rompf AG / JBO – Personal Training“ herausragend. Sie überquerte in einer unglaublichen Zeit von 23:08,4 Minuten als Erste die Ziellinie. Das brachte ihr neben dem Gesamtsieg auch noch den ersten Platz in der Wertung der Teilnehmerinnen bis 39 Jahren ein. Hinter ihr folgte Dr. Eva Mairle in 24:36,1 Minuten ebenfalls vom Team „Hüttig & Rompf AG / JBO – Personal Training“ und siegte damit in der Wertungsklasse ab 40 Jahren.

Im Ziel angekommen, gab es für die Teilnehmerinnen erst einmal ein kühles Getränk. An den zahlreichen Cateringständen konnten sie dann ihre Energiereserven für die After-Run-Party wieder aufladen. Bei Live-Musik der Band „Tonsport“ feierten die Frauen ausgelassen ihre Teilnahme und den grandiosen Abend. Die ein oder andere Frauengruppe hörte man auch fröhlich mitsingen. Bei der Siegerehrung um 20 Uhr wurden dann nicht nur die schnellsten Einzelläuferinnen prämiert. Nun schon im dritten Jahr zufolge kam Titelsponsor engelhorn sports mit 83 Läuferinnen auf den ersten Platz in der Kategorie „Größte Gruppe“. „Wir sind stolzer Namensgeber des Frauenlaufs Mannheim. Die Veranstaltung passt perfekt zu uns und ist ein wunderbares Aushängeschild für unsere Produkte. Die Frauen transportieren Spaß und Freude, das kreiert eine tolle Atmosphäre, in der wir uns sehr wohl fühlen“, meinte Ulrich Krezdorn, Abteilungsleiter Einkauf von engelhorn sports und fügte hinzu „Wir gratulieren allen Teilnehmerinnen zu ihrer Leistung und freuen uns natürlich sehr über den ersten Platz als größte Gruppe“. Insgesamt 54 Läuferinnen gingen für die Lauf & Fitness Akademie Peter Halder an den Start und schnappten sich somit die Silber-Medaillen. Den dritten Platz ergatterte sich die Gruppe um die Polizei Mannheim, die mit 37 sportlichen Ladies auf die Bühne kamen.
Geehrte wurde weiterhin die beste Familienleistung. Auf dem ersten Platz harmonierte das Zusammenspiel von den Schwestern, die „Martens Mädels 1“. Swantje Richter und Britta Martens standen nach einer Gesamtzeit von 54:42,3 Minuten im Ziel. Den Titel „Schnellstes Team“ konnte sich das Team „The Faster 1“ unter den Nagel reißen. Die Teilnehmerinnen Eszter Varga und Yvonne Jung brachten die 6 km-Laufstrecke mit einer Rekord-Gesamtzeit von 48:23,9 Minuten hinter sich. Als weiteres Highlight an diesem Freitag wurde die 1000 Läuferin im Ziel geehrt. Sonja Debus bekam einen Bauhaus-Gutschein im Wert von 1000 €. Beeindruckend war auch die Leistung von Hajnal Orvos, die mit 78 Jahren als älteste Teilnehmerin die Strecke bezwang.

Der soziale Aspekt wird beim Frauenlauf auch groß geschrieben. Es wird nicht nur miteinander gelaufen und gefeiert, es wird auch miteinander für andere laufend Gutes getan. Pro Teilnehmerin wird 1 Euro an karitative Projekte gespendet. Darüber hinaus konnten die Teilnehmerinnen zusätzlich einen beliebigen Betrag spenden und erhielten dafür eine gesonderte Charity-Startnummer. So kam in diesem Jahr die Summe von 4250 Euro zusammen. Die Spendengelder gingen unter anderem an die Jugendarbeit des TSV Mannheim und an die Mädels der Heidelberg Hunters Cheerleader. Weitere 1000 € gingen an die vielfältige Kinder- und Jungendhilfeeinrichtung, das Johann-Peter-Hebel-Heim. Die Einrichtung betreut in ihrer stationären Mädchenwohngruppe „Hawaii“ Mädchen im Alter ab zehn Jahren, bei denen die Ressourcen der Herkunftsfamilie nicht ausreichen, um ein Wohl des Kindes zu gewährleisten. Meistens mussten sie traumatische Erlebnisse erfahren und brauchen Schutz vor seelische, körperliche und sexuelle Gewalt. Genau dafür setzt sich das Heim ein und sieht es als seine Aufgabe, die Power der Mädchen im Alltag ins Rampenlicht zu setzen, ihre Stärken zu finden und diese zu unterstützen und fördern. Auch der deutsche Frauenring konnte sich über einen Spendencheck in Höhe von 1000 Euro freuen. Der Verband fördert die staatsbürgerliche Bildung der Frau mit dem Ziel einer selbstständigen Meinungsbildung und ermutigt zur aktiven Mitarbeit in politischen Entscheidungsgremien. ps

Autor:

Laura Seezer aus Mannheim

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