Stadtteiltag bringt Dialog mit Betrieben nach Mannheim Neckarau
- Bürgermeister Thorsten Riehle besucht beim Stadtteiltag Betriebe und soziale Einrichtungen in Mannheim Neckarau. Der Austausch mit Wirtschaft, Vereinen und der Gemeindediakonie steht im Fokus.
- Foto: Stadt Mannheim, Foto: Angelique Freymann
- hochgeladen von Wochenblatt Redaktion
Mannheim. Der direkte Austausch zwischen Stadt, Wirtschaft und sozialen Einrichtungen stand im Mittelpunkt des Stadtteiltags in Neckarau.
Am Freitag, 27. März, besuchte Bürgermeister Thorsten Riehle als Dezernent für Wirtschaft, Arbeit, Soziales und Kultur mehrere Stationen im Mannheimer Süden. Ziel war es, aktuelle Herausforderungen aufzunehmen und Gespräche vor Ort zu führen, wie die Stadt Mannheim mitteilt.
Besuche bei Gewerbebetrieben in Neckarau
Der Rundgang begann bei KFZ Krieger in der Ölkanne an der Neckarauer Straße. Geschäftsführer Stefan Krieger berichtete über die Entwicklung des Betriebs und über den Fachkräftebedarf. Besonders die Ausbildung und langfristige Bindung von Personal spielen eine zentrale Rolle.
Anschließend informierte sich die Delegation im Conrad Electronic Profistore in der Morchfeldstraße. Der 2023 eröffnete Standort richtet sich an Geschäftskunden und verbindet persönliche Beratung mit digitalem Zugriff auf ein breites Produktsortiment.
In der Voltastraße standen mehrere Lagerflächen im Fokus. Dort stellten Ilker Polat sowie Vertreter von Aydin Gebäudedienste und der Varto GmbH ihre Unternehmen vor. Die Unternehmer hoben die Unterstützung durch die Stadt und die Wirtschaftsförderung hervor.
Austausch mit Selbstständigen und Geschichtsverein
In der Rathaus Remise folgte ein Gespräch mit der Gemeinschaft der Selbstständigen und dem Verein Geschichte Alt Neckarau. Vorsitzender Wolfgang Taubert gab Einblicke in die Arbeit des Vereins. Themen waren unter anderem Verkehr, Strukturwandel und die Zukunft des Einzelhandels. Dabei wurde die Bedeutung von Begegnungsorten für den sozialen Zusammenhalt betont.
Einblick in soziale Einrichtungen der Gemeindediakonie
Zum Abschluss besuchte Bürgermeister Riehle Einrichtungen der Gemeindediakonie Mannheim. Im Margarete Blarer Haus leben 24 Kinder und Jugendliche mit geistiger und mehrfacher Behinderung. Auch das Katharina Zell Haus mit 27 erwachsenen Bewohnerinnen und Bewohnern wurde besichtigt. In Gesprächen mit Mitarbeitenden ging es um Betreuung, Alltag und Engagement.
Autor:Charlotte Basaric-Steinhübl aus Ludwigshafen |