Kinderhaus Sentapark gewinnt Explore-Science-Wettbewerb zum vierten Mal
- Beim Wettbewerb entwickeln Kinder mit ihrer Kita eigene Ideen und bauen kleine Experimente zum Mitmachen.
- Foto: Klaus-Tschira-Stiftung
- hochgeladen von Charlotte Basaric-Steinhübl
Mannheim. Tüfteln, ausprobieren, staunen. Das Kinderhaus Sentapark hat zum vierten Mal in Folge den Kindergartenwettbewerb bei „Explore Science“ gewonnen.
Der Wettbewerb gehört zu den MINT-Erlebnistagen Explore Science, die die Klaus Tschira Stiftung seit 2006 im Mannheimer Herzogenriedpark veranstaltet. Auch in diesem Jahr machten zahlreiche Kindertageseinrichtungen aus Mannheim und der gesamten Rhein-Neckar-Region mit.
Wasser als Thema und eine selbstgebaute „Wassermaschine“
Im Mittelpunkt stand diesmal „Wasser – Quelle der Erfindungen“. Dafür ging das Team mit den Kindern auf Ausflüge und sammelte Erfahrungen rund ums Thema Wasser.
Am Rhein machten die Kinder Versuche dazu, welche Materialien schwimmen und welche untergehen. Im Technoseum schauten sie sich Erfindungen an, darunter die Dampfmaschine, das Wasserrad als Antrieb und ein Amphibienfahrzeug. Als besonderes Highlight nennt die Einrichtung eine Fahrt mit der Weißen Flotte Heidelberg, bei der die Kinder dem Kapitän über die Schulter schauen durften.
Aus diesen Eindrücken entstand nach Angaben der Kita die Idee, eine Maschine zu bauen, in der viele der Experimente zusammen vorkommen. Das eingereichte Ausstellungsstück umfasste eine Wassermaschine mit Wasserrädern, eine Lampe, die durch Wasserkraft leuchten konnte, einen Flaschentaucher und ein „Nicht-Mischgerät“, das zeigt, dass sich Öl und Wasser nicht vermischen lassen.
Die Forscherstation würdigte außerdem das Engagement der Fachkräfte und zeichnete es mit einem goldenen „Kai Klötzchen“ aus, dem Maskottchen der Forscherstation. Andreas Müller, Fachbereichsleitung der städtischen Kindertageseinrichtungen, betont, die Teilnahme mache Wissenschaft für Kinder erlebbar. Die Kinder könnten spielerisch erste Kenntnisse in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik erwerben, kreativ sein und als Team Lösungen entwickeln.
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |