Gemeinsam schaffen wir mehr
Gemeinsam anpacken: Aus Grau wird WOW
- aus Grau mach WoW
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Gemeinsam anpacken: Aus Grau wird WOW
Mehr als 50 Erwachsene und zahlreiche Kinder helfen beim TV 1880 Käfertal – Vereinsheim erhält neuen Anstrich
Mannheim-Käfertal. „Die Arbeit geht nicht aus“ – diese Feststellung dürfte wohl für die meisten Vereine gelten. Umso wichtiger sind Menschen, die bereit sind, gemeinsam anzupacken. Beim TV 1880 Käfertal zeigte sich am dritten Samstag im September eindrucksvoll, was entstehen kann, wenn viele helfende Hände zusammenkommen. Im Rahmen der Freiwilligentage der Metropolregion Rhein-Neckar wurde auf dem Vereinsgelände kräftig gearbeitet, gereinigt, repariert und verschönert.
Unter dem bekannten Motto „Wir schaffen was!“ waren mehr als 50 Erwachsene sowie mehrere Kinder gekommen, um den Turnverein bei seinem großen Arbeitseinsatz zu unterstützen. Schon nach kurzer Zeit herrschte auf dem Gelände geschäftiges Treiben. Während sich einige Helfer um Reparaturen und Pflegearbeiten kümmerten, griffen andere zu Besen, Werkzeug und Pinsel. Im Mittelpunkt stand das Vereinsheim, das einen neuen Anstrich erhielt.
Wo zuvor viel Grau das Erscheinungsbild bestimmte, sorgten die Helfer mit Farbe und Engagement für eine deutliche Veränderung. „Aus Grau mach WOW“ lautete deshalb passend das Motto der Aktion. Dass ein solches Vorhaben nicht nebenbei erledigt werden kann, war allen Beteiligten bewusst. Doch mit so vielen Helfern ging die Arbeit sichtbar voran. Auch die Kinder waren mit Begeisterung dabei und erlebten, dass ehrenamtliches Engagement nicht nur Arbeit bedeutet, sondern auch Freude machen kann.
Unterstützung erhielt der TV Käfertal vom Rotary Club Amphitrite Mannheim. Kirsten Korte war mit großem persönlichem Einsatz vor Ort und packte gemeinsam mit den anderen Helferinnen und Helfern mit an. Damit wurde der Helfertag zu einem Gemeinschaftsprojekt, bei dem Vereinsmitglieder und Unterstützer Seite an Seite arbeiteten.
Eine wichtige Voraussetzung für die Arbeiten am Vereinsheim schuf zudem die LITTERER Group. Das Unternehmen stellte das benötigte Gerüst zur Verfügung. Ohne diese Unterstützung wäre es kaum möglich gewesen, die umfangreichen Arbeiten an der Fassade in dieser Form durchzuführen.
Der Helfertag machte zugleich deutlich, worum es bei den Freiwilligentagen der Metropolregion Rhein-Neckar geht. Es sind nicht allein die sichtbaren Ergebnisse, die am Ende eines solchen Tages zählen. Mindestens ebenso wichtig ist das Gemeinschaftsgefühl, das entsteht, wenn Menschen unterschiedlichen Alters gemeinsam ein Ziel verfolgen.
Gerade in Vereinen ist dieses „Wir-Gefühl“ von besonderer Bedeutung. Viele Aufgaben lassen sich nur bewältigen, weil Mitglieder und Unterstützer bereit sind, ihre Freizeit einzubringen. Was ein Einzelner kaum schaffen könnte, wird in der Gemeinschaft möglich. „Wir können Großes schaffen, wenn alle zusammen anpacken“, lautete entsprechend eine der Botschaften des Tages.
Beim TV 1880 Käfertal konnte man unmittelbar erleben, was damit gemeint ist. Aus vielen einzelnen Helferinnen und Helfern wurde für einige Stunden ein großes Team. Der eine brachte handwerkliches Geschick mit, der andere Ausdauer, wieder andere kümmerten sich um kleinere Arbeiten. Jeder konnte dort mithelfen, wo seine Fähigkeiten gebraucht wurden.
Am Ende des Tages war der Unterschied deutlich zu sehen. Das Vereinsheim präsentierte sich mit seinem neuen Anstrich sichtbar aufgewertet, zahlreiche weitere Arbeiten waren erledigt und das Gelände wieder ein Stück besser in Schuss gebracht. Noch wichtiger war jedoch die Erfahrung, gemeinsam etwas für den Verein geschaffen zu haben.
So wurde der Helfertag 2026 für den TV 1880 Käfertal zu einem vollen Erfolg. Der Dank des Vereins gilt allen Erwachsenen und Kindern, die ihre Zeit und Arbeitskraft zur Verfügung stellten, ebenso dem Rotary Club Amphitrite Mannheim und der LITTERER Group für ihre Unterstützung.
Und auch wenn an diesem Tag viel geschafft wurde, bleibt eine Erkenntnis: In einem großen Verein geht die Arbeit nie ganz aus. Doch der Helfertag hat gezeigt, dass gemeinsam eine ganze Menge zu schaffen ist.
Autor:Wolfgang Neuberth aus Mannheim |
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