Mannheim: Getötete 19-Jährige war Polizei aus früherem Fall bekannt
- Die Ermittler geben sich rund eine Woche nach dem Fund einer toten 19-Jährigen in einem Wald bei Mannheim bedeckt, was die weiteren Ermittlungen angeht (Archivbild)
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Blaulicht. In einem Naherholungsgebiet bei Mannheim ist eine 19-Jährige getötet worden. Neue Angaben der Polizei zeigen, dass die junge Frau den Ermittlern bereits aus einem früheren Fall bekannt war.
Die 19-Jährige war nach Polizeiangaben Ende Februar an einer Auseinandersetzung beteiligt. Mutmaßlich war daran auch der 17-Jährige beteiligt, der inzwischen wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft sitzt. Zuvor hatte der „Mannheimer Morgen“ darüber berichtet.
Für die Auseinandersetzung war ein Vernehmungstermin angesetzt worden. Dieser hätte jedoch erst nach der tödlichen Tat stattfinden sollen. Zur Rolle der 19-Jährigen wollte sich die Polizei nicht äußern. Unklar blieb, ob sie Opfer, Zeugin oder mögliche Beteiligte gewesen sein könnte. Auch zu den Hintergründen der Auseinandersetzung machte die Polizei keine weiteren Angaben.
Ermittler gehen von Eifersucht als Motiv aus
Die Leiche der 19-Jährigen wurde am Mittwoch, 11. März, in dem Naherholungsgebiet entdeckt. Der tatverdächtige 17-jährige Syrer wurde noch am selben Tag festgenommen. Er befindet sich in Haft. Nach Angaben der Sicherheitsbehörden führten Opfer und Tatverdächtiger seit mehr als einem Jahr eine Beziehung.
Die Ermittler gehen davon aus, dass sich beide am Dienstagabend, 10. März, getroffen hatten. Gemeinsam sollen sie anschließend zu dem Naherholungsgebiet gegangen sein. Dort soll der Jugendliche die Frau in den frühen Morgenstunden angegriffen haben. Nach bisherigen Erkenntnissen schlug er auf sie ein und tötete sie mit seinen Händen sowie mutmaßlich mit einem Ast.
Nach Einschätzung der Staatsanwaltschaft handelte es sich um einen plötzlichen und unvorhergesehenen Angriff. Eine Möglichkeit zur Abwehr habe für die Frau nicht bestanden. Als mögliches Tatmotiv nennen Polizei und Staatsanwaltschaft Eifersucht. In der Beziehung soll es zuvor wiederholt Konflikte gegeben haben. Die genauen Umstände der Tat sind weiterhin Gegenstand der Ermittlungen. dpa/red
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Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |