Beim Blitzermarathon zu schnell unterwegs? Für viele wird es jetzt teuer
- Insgesamt müssen nach dem Schwerpunkttag fast 150 Autofahrer mit Fahrverboten rechnen.(Archiv)
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Baden-Württemberg. Für viele Autofahrer könnte es nach dem Blitzermarathon teuer werden. Beim landesweiten Kontrolltag am Mittwoch, 15. April, hat die Polizei tausende Tempoverstöße registriert.
Nach Angaben des Innenministeriums stellten die Einsatzkräfte am Schwerpunkttag der europaweiten Kontrollwoche insgesamt 14.831 Geschwindigkeitsverstöße fest. Besonders gravierend sind die Fälle mit drohendem Fahrverbot. 147 Autofahrer waren so schnell unterwegs, dass sie vorübergehend auf ihr Auto verzichten müssen. Innenminister Thomas Strobl erklärte, die Zahl der Fahrverbote zeige, dass sich noch immer viele Verkehrsteilnehmende nicht an die Temporegeln halten.
Viele Kontrollen vor Schulen und Kitas
Im ganzen Land waren 1.360 Polizistinnen und Polizisten im Einsatz. Sie kontrollierten den Verkehr an 532 Messstellen. Besonders im Blick standen Straßen vor Schulen, Kindertagesstätten und Altenheimen. Der sogenannte Blitzermarathon ist Teil einer europaweiten Aktionswoche gegen Raser. In Baden-Württemberg laufen die verstärkten Kontrollen noch bis Sonntag, 19. April. Bundesweit beteiligt sich die Polizei ebenfalls an der Aktion. Eine Ausnahme bildet das Saarland.
Bußgelder gehen an die Kommunen
Wer geblitzt wurde, muss neben Punkten oder einem möglichen Fahrverbot mit einem Bußgeld rechnen. Die Einnahmen aus den Verwarnungen und Bußgeldbescheiden fließen in den Gesamthaushalt der jeweiligen Kommune.
Im Vorjahr waren am Kontrolltag noch 15.317 Tempoverstöße festgestellt worden. Auch damals mussten zahlreiche Autofahrer mit Fahrverboten rechnen. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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