GAG punktet mit ökologischer Wohnqualität
Wohnen im Grünen mitten in der Stadt

Wer durchs Westendviertel in Ludwigshafen geht, der findet ein schön begrüntes Stadtquartier. Getoppt wird dies allerdings im Geviert Heinig-/Dörrhorst-/Bgm.-Kutterer- und Bahnhofstraße. Als die "roten" denkmalgeschützten Häuser saniert wurden, wurden die Garagen (27) im Innenhof durch Natur pur ergänzt. Eine Wildwiese, aufgewertet durch alte Bäume und Neues erfreut Bewohner und Besucher gleichermaßen.

Wo früher, späterhin verwilderte Kleingärten waren, haben Fauna und Flora, sachte durch Gärtner gelenkt, die Vorherrschaft. Ein Insektenhotel von Kreisimkermeister Eisele krönt das ganze. Und in den jahrzehnte alten Bäumen, insbesondere in den beiden Lebensbäumen schlafen die kleinsten Vögel wie Zilpzalp, Meisen, Spatzen, einträchtig zusammen mit Tauben. Nein nicht die normalen Stadttauben sind es, sondern Ringeltaube und Co haben sich eingefunden. Abends beim Einschlafen hie und da ein leises Piepsen. Dann herrscht Stille, kein Verkehr ist zu hören, selbst das Grundgeräusch der Industriestadt Ludwigshafen erklingt nur leise. Morgens dann ab 4 Uhr erwacht die kleine Schar, um ab 6 Uhr laut zwitschernd auszufliegen. Dann folgen die Tauben, ehe die Krähen ihre Luftkämpfe ausfechten, die Eltern meckern und die Nymphensittiche im Konvoi durchzischen.

Es ist Frühling. Die ersten Gänse und Enten fliegen paarweise über den Hof. Dann und wann sind junge Turmfalken zu sehen, wie sie ihre Übungsflüge absolvieren. Da auf dem eigenen Balkon sitzen, eine Tasse Kaffee neben sich, die Zeitung in der Hand ... Darf ich sagen, das "DIE RHEINPFALZ" bei mir dazu gehört. Ebenso der "MM", wobei ich für beide schon schrieb. Ein Genuss. Dann ein wenig ins "facebook", dann Pläne für eigene Projekte. Tja, wenn das nicht schön ist. Die Nachbarschaft verkehrt zumeist freundschaftlich. GAG sorgt nicht nur für technisch intakte Wohnungen, sondern sorgt auch durch kluges Belegen der Wohnungen für die Voraussetzungen. Den leisten die Mieter selbst.

Dann gegen 8 Uhr bringen die Eltern ihre Kinder in Schule und Kindergarten. Mit der Erich Kästner-Schule, haben wir eine tolle Bildungseinrichtung. Jetzt kann man die Handwerker, später die Büroleute beobachten, wie sie zur Arbeit gehen oder fahren. Und abends das ganze nur umgekehrt. Häääm geht's, wie der Pfälzer sagt. Überhaupt das Sprachengewirr. Besonderrs gut am gegenüber liegenden Spielplatz in der Friedrich-Lux-Straße zu beobachten, wenn Kinder unterschiedlicher elterlicher Herkunft, sich munter verabreden. Mir ist nicht erinnerlich, dass wirklich ernsthaft, das heißt körperlich-aggressiv gestritten wurde. Dass es dies gibt, entnehme ich den gelegentlichen Polizeimeldungen in der "Rheinpfalz".

So lässt es sich leben. Mitten in der Stadt. Und dennoch im Grünen. Eine Idylle ? Aber fast, was sich auch daran ablesen lässt, dass Schmuddelecken weniger werden.

güh.

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