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100 Jahre und noch mehr – Die VHS

Wolfgang Leibig (Orange) und Hendrik Schadagies bei der Ausstellung
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  • Wolfgang Leibig (Orange) und Hendrik Schadagies bei der Ausstellung
  • Foto: Brigitte Melder
  • hochgeladen von Brigitte Melder

Ludwigshafen. Da ich am 20.09. die Vernissage im Ludwigshafener Bürgerhof verpasst hatte, besuchte ich die Photoart67 e.V. am 27. September. Es waren zwar keine Besucher wie am 20.09. dort, aber ich traf mich mit dem ersten Vorsitzenden Wolfgang Leibig und dem stellvertretenden Vorsitzenden Hendrik Schadagies dort, um mir sowohl die Ausstellung als auch den Arbeitsplatz der Beiden anzuschauen. Wolfgang Leibig ist nicht nur politisch in Ludwigshafen aktiv, sondern auch Mitbegründer des kleinen Vereines mit vorwiegend analoger Fotografie. In Kooperation mit der Volkshochschule Ludwigshafen im Bürgerhof betreibt der Verein das dortige Fotolabor und veranstaltet Fotokurse.

Wie doch die Zeit vergeht? Da gibt es diese Volkshochschulen bereits seit über 100 Jahren, für die Photoart67 e. V. jedoch erst das 9. Ausstellungsthema und 10. Ausstellungsprojekt. Die Volkshochschulen in Deutschland feierten am 20.09. mit der „Langen Nacht der Volkshochschulen“ ihr hundertjähriges Bestehen.

Während bei den Architekturaufnahmen viel statisch mit Stativ und Konzentration auf die Linienführung, Kontraste und Strukturen gearbeitet wurde, war bei den Kursen der dynamische Reportagestil gefragt.

Das Thema „100 Jahre VHS“ kam deshalb zustande, weil man sich mit Frau Schlindwein von der VHS (zuständig für den Bereich Kultur) letzten Herbst dazu geeinigt hatte.

Ursprünglich war der Verein eine lose Gruppe aus Fotointeressierten, die an den Kursen von Wolfgang Decker in der VHS teilgenommen hatten. Um das Thema zu vertiefen, traf man sich freitags im Fotolabor der VHS. Photoart67 e.V. hat seit 2005 in der VHS sein Domizil. Die Volkshochschule wollte damals in dem Keller ein Lager einrichten, jedoch wurde mit der damaligen Leiterin Frau Heiligenthal besprochen, dass der Verein in die Räume durfte, jedoch mussten sie dies dann als Verein anmelden. Bis heute besteht der Kooperationsvertrag mit der VHS und man ist dankbar dafür und pflegt die Räumlichkeiten dafür. Der Verein gibt nicht nur Fotokurse, macht Fotoexkursionen, Ausstellungsbesuche und Bildbesprechungen, sondern stellt auch die Bilder aus.

In dem Rotlichtraum, in den mich die beiden Männer führten, befanden sich etliche Gerätschaften, die mir folgendermaßen beschrieben wurden (siehe Foto von links nach rechts):

1. Wanne mit Entwickler
2. Wanne mit Stoppbad, dient dazu, dass das Papier sich nicht weiterentwickelt
3. Wanne mit Fixierbad; hier wird ausgehärtet
4. Wanne, hier wird gewässert

Geübte brauchen für dieses Procedere und ein Foto ca. 10 Minuten. Dann wird geprüft, ob es gefällt, dann erfolgen weitere Maßnahmen wie Nachbelichtung und Abwedeln. Über verschiedene Gradationsbelichtungen über Filter und mehrere Abzüge wird sich an das Endergebnis angenähert. Zum Abschluss werden die Fotos getrocknet, an die Wand gepinnt oder ins Fotoalbum geklebt. Hier haben wir den Fall, dass sie schon gerahmt und aufgehängt im ersten und zweiten Stockwerk hängen. Diese Fotos wurden von Wolfgang Leibig und Carlo L’Abbate (Schriftführer bei Photoart67 e.V.) aufgenommen. Ansonsten hängen die Fotos von allen Kursteilnehmern oder Clubmitgliedern. Viele der Aufnahmen stammen aus dem Reichert-Haus, der ehemaligen Volkshochschule.

Diese Ausstellung kann noch bis 31.12.19 im ersten und zweiten Obergeschoß der Volkshochschule werktags von 8.00 bis 21.00 Uhr besichtigt werden. (mel)

Autor:

Brigitte Melder aus Böhl-Iggelheim

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