Ein Leuchtturm für die Pfalz
Andreas Klamms Masterplan für sozialen Schutz von Frauen
- Andreas Klamm glaubt, dass der Schutz für von Gewalt betroffene Frauen überparteilich sein muss. Der Kreisverwaltung und Landrat Volker Knörr hat er daher einen Kostenplan, Machtbarkeitsstudie und eine Projektbeschreibung für ein Inklusives Frauenhaus in Schifferstadt zur Verfügung gestellt, das als ein Leuchtturm-Projekt künftig Frauen helfen soll
- Foto: Andrew P. Harrod
- hochgeladen von Andrew P. Harrod
Ein Leuchtturm für die Pfalz: Andreas Klamms Masterplan für sozialen Schutz von Frauen
Von Andrew P. Harrod
Machbarkeitsstudie und Kostenplan für das Inklusive Frauenhaus Schifferstadt
Ludwigshafen / Schifferstadt / Rhein-Pfalz-Kreis. In einer Zeit, in der politische Debatten oft in fruchtlosen Forderungskatalogen stecken bleiben, wählt ein Kommunalpolitiker im pfälzischen Rhein-Pfalz-Kreis bei Ludwigshafen am Rhein einen bemerkenswert pragmatischen Weg. Andreas Klamm, Mitglied im Kreistag im Rhein-Pfalz-Kreis und Mitglied in Die Linke, hat ein Vorhaben initiiert, das weit über die Grenzen von Schifferstadt hinausstrahlen könnte: Ein inklusives Frauenhaus, das nicht nur Schutz bietet, sondern als architektonisches und soziales Modellprojekt für die gesamte Bundesrepublik konzipiert ist.
Der Mann hinter dem Konzept: Rechnungsführer und Reformer
Um Klamms Ansatz zu verstehen, muss man seinen Werdegang betrachten. Es ist eine seltene Kombination aus militärischer Disziplin und pflegerischer Expertise. Der ehemalige Rechnungsführer der Luftwaffe (1988–1989) und studierte Pflegemanager leitete fast zwei Jahrzehnte lang als Geschäftsführer ein eigenes Pflegeunternehmen. Wer in der Luftwaffe für Zahlen verantwortlich war und jahrelang die harte Realität der Pflegebranche managte, weiß, dass Visionen ohne Budgetierung bloße Träumereien bleiben.
Diese Professionalität spiegelt sich in seinem aktuellen Vorgehen wider. Klamm fordert nicht einfach nur ein Frauenhaus in Schifferstadt; er liefert die gesamte Infrastruktur für die Umsetzung gleich mit.
Vom digitalen Protest zur politischen Realität
Was am 1. Dezember 2025 mit einer Petition im Rahmen der weltweiten UN-Kampagne “Orange The World” begann, hat sich innerhalb weniger Monate zu einer handfesten politischen Initiative entwickelt. Nachdem 349 Unterstützer den ersten Stein ins Rollen brachten, hat die von Andreas Klamm gegründete neue „Initiative Inklusives Frauenhaus Schifferstadt“ der Kreisverwaltung unter Landrat Volker Knörr ein Dossier vorgelegt, das in seiner Detailtiefe beeindruckt:
• Machbarkeitsstudie: Ein Beleg für die bauliche und organisatorische Umsetzbarkeit.
• Kosten- und Finanzplan: Eine detaillierte Aufschlüsselung der Investitionskosten.
• Inklusions-Satzung: Entwürfe für einen Trägerverein, der Barrierefreiheit als Grundrecht verankert.
Der überparteiliche Appell
Am 19. Februar 2026 setzte Klamm ein weiteres Zeichen. Er lud alle Fraktionen des Kreistags – von der SPD bis zur CDU – ein, das Thema Gewaltschutz aus dem Parteiengezänk herauszuhalten. Sein Ziel: Ein überparteiliches Bündnis für die Sicherheit von Frauen im Kreis und dem Plan für einen interfraktionellen Antrag für ein Frauenhaus in Schifferstadt.
„Eine andere, sozial gerechte Politik ist möglich – wenn wir engagiert und sachbezogen zusammenarbeiten“, so Klamms Credo, mit dem er beweisen will, dass Die Linke im Südwesten mehr ist als reine Opposition: Sie versteht sich als gestaltende Kraft mit Fachkompetenz. (Andreas Klamm)
- Der Logo-Entwurf für das Inklusive Frauenhaus Schifferstadt stammt von Andreas Klamm. Die von Andreas Klamm gegründete Initiative Inklusives Frauenhaus Schifferstadt informiert die rund 156.000 Bürgerinnen und Bürger zum Projekt im Blog bei http://frauenhausschifferstadt.blogspot.com
- Foto: Andreas Klamm
- hochgeladen von Andrew P. Harrod
Ein Leuchtturm mit digitalem Fenster
Besonders innovativ ist die Transparenz des Projekts. Unter frauenhausschifferstadt.blogspot.com können die 156.000 Bürger des Landkreises nicht nur die Pläne und Modellzeichnungen einsehen, sondern sich aktiv an der Diskussion beteiligen. Hier wird Kommunalpolitik zu einem gläsernen Prozess.
Der nächste entscheidende Schritt: Am 23. März 2026 plant der Kommunalpolitiker Andreas Klamm einen interfraktionellen Antrag für das Frauenhaus Schifferstadt in den Kreistag im Rhein-Pfalz-Kreis einzubringen. Es wird die Stunde der Wahrheit für die etablierten Parteien sein. Werden sie dem detaillierten Entwurf des Pflegemanagers und Journalisten zustimmen oder lassen sie das „Leuchtturm-Projekt“ an bürokratischen Hürden scheitern?
- Eine von mehreren Modellzeichnungen für das geplante Leuchtturm-Projekt Inklusives Frauenhaus Schifferstadt. Mit einem inklusiven Frauenhaus soll von Gewalt bedrohten Frauen und behinderten Frauen mit Kindern und Assistenzhunden künftig Schutz und Therapie in der künftigen Kreishauptstadt Schifferstadt geboten werden.
- Foto: Andreas Klamm
- hochgeladen von Andrew P. Harrod
Eines steht fest: Andreas Klamm hat die Messlatte für oppositionelle Sacharbeit im Rhein-Pfalz-Kreis massiv nach oben verschoben. Er liefert keine Parolen, sondern Baupläne für den Schutz von Frauen und für ein Inklusives Frauenhaus in Schifferstadt.
Petition Errichtung eines Frauenhaus in Schifferstadt:
https://www.change.org/p/ein-frauenhaus-in-schifferstadt-einrichten
Initiative Inklusives Frauenhaus Schifferstadt, Blog der Initiative: http://frauenhausschifferstadt.blogspot.com
- Andreas Klamm glaubt, dass der Schutz für von Gewalt betroffene Frauen überparteilich sein muss. Der Kreisverwaltung und Landrat Volker Knörr hat er daher einen Kostenplan, Machtbarkeitsstudie und eine Projektbeschreibung für ein Inklusives Frauenhaus in Schifferstadt zur Verfügung gestellt, das als ein Leuchtturm-Projekt künftig Frauen helfen soll
- Foto: Andrew P. Harrod
- hochgeladen von Andrew P. Harrod
Autor:Andrew P. Harrod aus Ludwigshafen |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.