• 17. Mai 2018, 16:37 Uhr
  • 7× gelesen
  • 0

Ein großer Gewinn für Seniorinnen und Senioren
Modellprojekt Gemeindeschwester Plus

Landkreis Kaiserslautern. „Die Gemeindeschwester Plus kommt den hochbetagten Menschen in unserer Region unmittelbar zugute. Sie kann dazu beitragen, dass ältere Menschen, die noch keinen Pflegebedarf haben, länger gesund zuhause leben können.“ Dies betonte der Landtagsabgeordnete Daniel Schäffner (SPD) anlässlich der Vorstellung des Evaluationsberichts zum Modellprojekt durch Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler.
Im Landkreis Kaiserslautern wird in Kooperation mit der Stadt Kaiserslautern das Modell der Gemeindeschwester Plus seit dem Sommer 2015 und noch bis Ende des Jahres 2018 erprobt. Im westlichen Landkreis ist die Gemeindeschwester Plus Ansprechpartnerin in den Verbandsgemeinden Kaiserslautern-Süd, Ramstein und Landstuhl.
Ausgebildete Pflegekräfte besuchen Hochbetagte, die noch keinen Pflegebedarf haben. Seniorinnen und Senioren erhalten Beratung und Vernetzung in der Gemeinde, um möglichst lange selbstständig in den eigenen vier Wänden leben zu können. „Auch vor dem Hintergrund, dass in den vergangenen Wochen und Monaten verstärkt das Thema Einsamkeit und Vereinsamung in den Medien diskutiert wurde, ist die Gemeindeschwester ein Ansatz, um ältere Menschen gezielt zu vernetzen und Einsamkeit im Alter vorzubeugen“, so Schäffner. Wie Sozialministerin Bätzing-Lichtenthäler in Mainz erläuterte, hat die wissenschaftliche Begleitung des Projekts dessen Nutzen nachdrücklich unterstrichen. Auch die Akzeptanz bei den älteren Menschen selbst ist groß. „Wir werden uns als SPD-Fraktion im Rahmen der Haushaltsberatungen dafür einsetzen, dass es die Gemeindeschwester Plus auch in Zukunft geben wird und dass sie auch weiterhin dazu beitragen kann, Menschen so lange wie möglich vor einem Pflegebedarf zu bewahren. Außerdem halte ich es für sinnvoll nach Beendigung der Pilotphase, das Projekt noch auszuweiten, so dass die hochbetagten Menschen im ganzen Land davon profitieren können. Bei mir im Wahlkreis habe ich schon mehrfach Anfragen diesbezüglich bekommen“, so Schäffner. (ps)

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt