Junge Menschen realisieren viele nachhaltige Projekte im Rahmen der 72-Stunden-Aktion
Die Welt ein Stückchen besser machen

Quiz-Vorbereitung in Obermohr Foto: ps
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Landstuhl. 72 Stunden und viele tolle Projekte, die die Welt ein Stückchen besser machen sollen: Rund 7.000 Kinder und Jugendliche in über 280 Ortsgruppen waren in Rheinland-Pfalz Teil der bundesweiten 72-Stunden-Aktion des BDKJ (Bund der Deutschen Katholischen Jugend). Nach der Verteilung der Projekte am Donnerstagnachmittag ging es dann Punkt 17.07 Uhr los.

Von Stephanie Walter

Viel Vorfreude und Energie konnte man zum Aktions-Auftakt in Landstuhl erleben. Dort stimmten sich die Teilnehmer aus dem Dekanat Kaiserslautern mit Tänzen und dem 72-Stunden-Lied auf den Countdown ein, bevor sie in der Heilig Geist Kirche ihre Projekte in Empfang nehmen durften. Bei den sogenannten Do-it-Projekten haben die Gruppen ihr Projekt selbst vorgeschlagen, die Get-it Variante teilte den Gruppen eine Aufgabe zu. Immer an der Seite der jungen Engagierten war der Koordinierungskreis, der die Gruppen auch über den ganzen Aktionszeitraum betreute.
Genau 72 Stunden standen den einzelnen Gruppen unter dem Leitspruch „Uns schickt der Himmel“ zur Verfügung, um ihr jeweiliges Projekt auf die Beine zu stellen.
Die KjG Bruchmühlbach/Vogelbach stellte die 72-Stunden-Aktion unter dem Motto „Kinder an die Macht“ ganz ins Zeichen der Kinderrechte. So war die Gruppe in den Ortsgemeinden unterwegs und hat in Erfahrung gebracht, welche Stellen kindgerecht gestaltet sind und wo es Verbesserungsmöglichkeiten gibt. Eine entsprechende Liste geht nun an die Verbandsgemeinde. Darüber hinaus wurden Kinderkonferenzen veranstaltet und es entstand ein Kinderstadtplan. Für ihre ehrenamtliche Arbeit stand der Aktionsgruppe „Polli“, der BDKJ-Tourbus, zu Verfügung.
In der Pfarrei Heiliger Wendelinus Ramstein hatten sich die Teilnehmer für ein gemeinsames Do-It-Projekt entschieden und zusammen einen Pilgerweg gestaltet, der nun die verschiedenen Gemeinden der Pfarrei miteinander verbindet. So haben die KjG und die Messdiener aus Ramstein den Spielplatz neben der evangelischen Kirche neu gestaltet. In Hütschenhausen entstand ein neuer Barfußpfad. Die Messdiener aus Kottweiler-Schwanden haben mit Landschaftsbilderrahmen und Fühlkästen den Dorfplatz aufgewertet. In Obermohr/Steinwenden stand die Aktion ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit. Hier entstanden unter anderem Blumenbeete und Insektenhotels.
Die KjG-Gruppe aus Reuschbach hat den Sportplatz neu gestaltet und die Messdiener aus Kirchmohr und Niedermohr hatten zu einem schönen Seniorennachmittag eingeladen.
Auch in Landstuhl wurde während der 72-Stunden-Aktion fleißig organisiert und gearbeitet. Mit gemeinsamen Kräften stellte die Aktionsgruppe der Pfarrei Heiliger Namen Jesu ein buntes interkulturelles Fest mit verschiedenen Workshops und Gerichten aus unterschiedlichen Ländern auf die Beine. So wurde der Platz rund um die Heilig Geist Kirche zu einem Begegnungsort für Menschen aller Kulturen.

Ziel erreicht

Am Sonntagnachmittag stand dann fest: Alle Gruppen haben ihr Projekt bis zum Abschluss der Aktion fertig gestellt und sogar noch mehr geschafft, als sie sich vorgenommen hatten.
Entsprechend stolz ist auch der Koordinierungskreis auf alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die es an manchen Stellen nicht immer einfach hatten. „Die Organisation war für die Gruppen oft eine Herausforderung, gerade wenn es darum ging, Ansprechpartner und Sponsoren zu finden“, berichtete Fabian Geib, Mitglied des Koordinierungskreises und Diözesanleiter, am Ende der Aktion. „Hier geht ein ganz großes Dankeschön an alle Sponsoren, aber natürlich auch an die Eltern und die Pfarreien, die alle sehr engagiert waren“, freute sich Marie Dahnert, Dekanatsvorsitzende des BDKJ Kaiserslautern. Insgesamt entstanden in den 72 Stunden viele Projekte, die auch in Zukunft bleiben und an die Aktion erinnern werden oder einen nachhaltigen Einfluss auf das Zusammenleben in den Städten und Ortsgemeinden haben sollen.
Sicherlich ist die Aktion auch ein Impulsgeber für die vielen Kinder und Jugendlichen, die erfahren haben, wie man gemeinsam viel erreichen und mit ehrenamtlichem Einsatz Vieles bewegen kann. Damit nehmen die Teilnehmer der 72-Stunden-Aktion aber auch eine andere wichtige Aufgabe wahr: Sie sind Vorbilder für viele andere Menschen.
Insgesamt liegen hinter allen Teilnehmern schöne aber auch anstrengende Stunden, in denen mit viel ehrenamtlichem Engagement tolle Projekte realisiert wurden. Das Wochenblatt sagt: „Respekt“ für diese großartige Leistung! sw

Autor:

Stephanie Walter aus Wochenblatt Landstuhl

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