Rauch, Verletzte, Chaos: Warum der A62-Tunnel bei Landstuhl am Samstag gesperrt wird
- Der Hörnchenbergtunnel auf der A62 bei Landstuhl: Hier wird am Samstag ein realistisches Notfallszenario mit Einsatzkräften geprobt.
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Sperrung auf der A62: Im Hörnchenbergtunnel wird am Samstag (25. April 2026) ein realitätsnaher Notfall simuliert – mit deutlichen Auswirkungen für Autofahrer.
Von Erik Stegner
Landstuhl. Dichter Rauch im Tunnel, verletzte Personen, hektische Funksprüche – was wie eine Szene aus einem Actionfilm wirkt, wird am Samstag, 25. April, auf der A62 Realität. Im Hörnchenbergtunnel findet eine groß angelegte Notfallübung statt, die für mehrere Stunden den Verkehr lahmlegt.
Die Niederlassung West der Autobahn GmbH des Bundes sperrt den Tunnel von etwa 6 bis 14 Uhr vollständig. Hintergrund ist eine turnusmäßige Großübung, bei der Einsatzkräfte unter möglichst realistischen Bedingungen den Ernstfall proben. Ziel ist es, die Sicherheit in Straßentunneln zu überprüfen und die Zusammenarbeit aller Beteiligten zu optimieren.
Rettungskette auf dem Prüfstand
An der Übung beteiligen sich Feuerwehren, Rettungsdienste, Polizei sowie Einheiten des Katastrophenschutzes. Im Tunnel wird ein komplexes Unfallszenario simuliert – mit Verletzten, Evakuierungen und koordinierter Rettung. Dabei steht vor allem die Frage im Fokus, ob Alarm- und Einsatzpläne im Ernstfall reibungslos funktionieren. Die Übung ist Teil einer bundesweiten Vorgabe: Demnach müssen Straßentunnel regelmäßig, mindestens alle vier Jahre, unter realitätsnahen Bedingungen getestet werden.
Verkehr wird großräumig umgeleitet
Für Autofahrer bedeutet die Maßnahme deutliche Einschränkungen. In Fahrtrichtung Pirmasens wird der Verkehr am Autobahnkreuz Landstuhl-West an der Anschlussstelle Atzel abgeleitet und durch die Verbandsgemeinde Landstuhl bis zur Anschlussstelle Bann geführt. In Richtung Trier erfolgt die Umleitung entsprechend in Gegenrichtung. Verkehrsteilnehmer sollten die Rundfunkmeldungen beachten, mehr Fahrzeit einplanen und den Bereich möglichst umfahren.
Sicherheit hat Vorrang
Auch wenn die Übung für Einschränkungen sorgt, steht ein zentrales Ziel im Vordergrund: Im Ernstfall müssen alle Handgriffe sitzen. Gerade in Tunneln zählt jede Minute – und genau dafür wird am Samstag trainiert.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Autor:Erik Stegner aus Landstuhl |
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