Landstuhl bekommt eigenes Ampelmännchen: So sieht Ritter „Sicki“ aus
- Visualisierung: So soll das neue Landstuhler Ampelmännchen „Sicki“ künftig an den Fußgängerampeln entlang der Kaiserstraße aussehen.
- Foto: Stadt Landstuhl
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Landstuhl bekommt ein ganz besonderes Ampelmännchen: Ritter „Sicki“ soll künftig an mehreren Fußgängerampeln entlang der Kaiserstraße den Weg weisen.
Von Erik Stegner
Landstuhl. Mit dem Umbau der Kaiserstraße bekommt die Sickingenstadt Landstuhl ein neues, außergewöhnliches Detail: Künftig wird an mehreren Fußgängerampeln entlang der Kaiserstraße das neue Ampelmännchen „Sicki“ zu sehen sein. Die Figur trägt den Namen „Sicki“ und orientiert sich an dem Reichsritter Franz von Sickingen, dessen Name eng mit der Stadt verbunden ist. Immer mehr Städte setzen auf individuell gestaltete Ampelmännchen mit regionalem Bezug. Beispiele sind das Dromedar in Landau, das Winzermännchen in Bad Dürkheim oder der „Betzi“ in Kaiserslautern. Nun reiht sich auch Landstuhl in diese Entwicklung ein.
Ritter mit Schwert und Schild
„Sicki“ wird im Zuge der Neugestaltung der Kaiserstraße und der Modernisierung der Ampelanlagen eingeführt. Das Projekt wird über das Förderprogramm „Innenstadtimpulse“ unterstützt. Bei Rot steht der Ritter mit Schild und Schwert und signalisiert Fußgängern, zu warten. Bei Grün setzt sich „Sicki“ mit gezücktem Schwert in Bewegung und weist den sicheren Weg über die Straße. Die Gestaltung stammt von der Kaiserslauterer Agentur Grauwild, die bereits das Ampelmännchen „Betzi“ entwickelt hat.
Diese Standorte sind geplant
Die ersten „Sicki“-Ampeln sollen nach Abschluss der Bauarbeiten unter anderem an folgenden Standorten installiert werden:
- Einmündung Philipp-Fauth-Straße
- am Café Sander
- an der Stadthalle
- an der ehemaligen Post
Tempo 30 und neue Querungshilfen
Mit dem Umbau der Kaiserstraße wird künftig eine Tempo-30-Zone eingerichtet. Gleichzeitig wird die Fahrbahn schmaler, zudem entstehen mehrere neue Querungshilfen – unter anderem vor der Stadthalle. Dadurch können mehrere Ampelanlagen entfallen und der Verkehrsfluss verbessert werden. An den meisten verbleibenden Standorten kommen sogenannte Dunkelampeln zum Einsatz. Sie bleiben im Normalfall ausgeschaltet und werden erst auf Knopfdruck aktiviert, wenn Fußgänger die Straße sicher überqueren möchten. Mit dem neuen Ampelmännchen erhält Landstuhl ein weiteres markantes Gestaltungselement, das die Geschichte der Sickingenstadt künftig auch im Straßenbild sichtbar macht.
Autor:Erik Stegner aus Landstuhl |
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