Landauer Wehr kommt auf knapp 23000 Einsatzstunden
Fast täglich gefordert

Stadtfeuerwehrinspekteur Dirk Hargesheimer, dessen Stellvertreter Michael Bumb und Oberbürgermeister Thomas Hirsch (v.l.n.r.) bei der Vorstellung des Jahresberichts der Freiwilligen Feuerwehr Landau für 2017.  Foto: stp
  • Stadtfeuerwehrinspekteur Dirk Hargesheimer, dessen Stellvertreter Michael Bumb und Oberbürgermeister Thomas Hirsch (v.l.n.r.) bei der Vorstellung des Jahresberichts der Freiwilligen Feuerwehr Landau für 2017. Foto: stp
  • hochgeladen von Thomas Klein

Landau. Zahlreiche Ausbildungsstunden und fast jeden Tag ein Einsatz: Das Jahr 2017 war ein arbeits- und ereignisreiches für die Freiwillige Feuerwehr Landau. Oberbürgermeister Thomas Hirsch, Stadtfeuerwehrinspekteur Dirk Hargesheimer und dessen Stellvertreter Michael Bumb haben jetzt den Jahresbericht der Feuerwehr für das vergangene Jahr präsentiert.
OB Hirsch stellte dem Rückblick seinen besonderen Dank an die Einsatzkräfte voran. „Unsere Feuerwehr ist rund um die Uhr für die Bürgerinnen und Bürger im Einsatz – 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr“, so der Stadtchef. „Die Feuerwehrfrauen und -männer engagieren sich für die Gesellschaft, investieren unzählige Stunden in die Ausbildung und sind bei Einsätzen zur Stelle. Dafür mein aufrichtiger Dank und Respekt.“ Aus dem Jahresbericht griff der OB das Thema Sicherung der Tagesalarmbereitschaft heraus. „Die meisten Einsätze hat unsere Feuerwehr tagsüber während der Arbeitszeiten der ehrenamtlichen Einsatzkräfte zu absolvieren. Öffentliche Hand und Wirtschaft haben hier eine besondere Verantwortung, um das bürgerschaftliche Engagement der Feuerwehrfrauen und –männer auch weiterhin zu ermöglichen. Um uns auf die wachsenden Anforderungen an Mensch, Material und Organisation einzustellen, bereitet die Stadt Landau aktuell die Erstellung eines Feuerwehrbedarfsplans durch eine Fachfirma vor, dessen Ergebnisse Ende des Jahres vorliegen sollen.“
Weitere wichtige Zahlen aus dem Jahresbericht: 2017 musste die Landauer Feuerwehr zu 339 Einsätzen ausrücken, die meisten davon in der Technischen Hilfe. „Die Zahl der Brandeinsätze bleibt seit Jahren nahezu konstant, während die Einsätze im Bereich der Technischen Hilfe kontinuierlich ansteigen“, erläutert Stadtfeuerwehrinspekteur Hargesheimer. Zur Technischen Hilfe zählt vor allem die Rettung von Menschen aus hilflosen Lagen oder in Folge von Unfällen. Im vergangenen Jahr entfielen 44 Prozent der Einsätze auf die Technische Hilfe, 43 Prozent auf Brände und weitere 13 Prozent auf Gefahrstoffeinsätze. Insgesamt ist die Zahl der Einsätze in den vergangenen 25 Jahren im Schnitt um 1,5 Prozent pro Jahr gestiegen.
Zusätzlich zu den Einsatzstunden umfasst die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr Landau Übungs- sowie Ausbildungsstunden. Für 2017 stehen insgesamt knapp 23.000 ehrenamtlich geleistete Stunden zu Protokoll, davon rund 11.000 Übungs-, rund 6.000 Einsatz- und rund 4.000 Ausbildungsstunden. „Die Bewältigung des breiten Einsatzspektrums der Feuerwehr bedarf einer umfangreichen Ausbildung“, weiß Hargesheimer. „Im vergangenen Jahr wurden bei uns 169 Lehrgangsteilnehmerinnen und -teilnehmer in den Bereichen Brandbekämpfung, Technische Hilfe und Gefahrstoffe aus- und fortgebildet.“
Erfreulich: Die Mitgliederzahl blieb auch im Jahr 2017 konstant. 238 Feuerwehrfrauen und -männer sind in der Freiwilligen Feuerwehr Landau aktiv; dazu kommen 99 Mädchen und Jungen in den Jugend- bzw. Bambini-Feuerwehren. „Die Jugendförderung hat einen besonderen Stellenwert, denn sie trägt in besonderem Maße zur Mitgliedergewinnung bei“, bekräftigt der stellvertretende Stadtfeuerwehrinspekteur Bumb. So seien im vergangenen Jahr zwölf Jugendliche in den aktiven Dienst übernommen worden.
Aktuelle Informationen zur Freiwilligen Feuerwehr Landau finden sich auf der Internetseite www.feuerwehr-landau.de sowie auf Facebook und Instagram. Die Wehr wird sich im laufenden Jahr unter anderem bei mehreren Einsatzübungen, beim „Tag der Retter“ am 18. August auf dem Alten Messplatz und beim Tag der offenen Tür am 21. Oktober in der Feuerwache den Bürgerinnen und Bürgern präsentieren.

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