Jubiläum im Donnersbergkreis
Hospiz bewegt!

Der Förderverein Ambulante Hospizarbeit im Donnersbergkreis e. V. und der Ambulante Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienst im Donnersbergkreis: Vor 15 Jahren haben beide ihre Arbeit aufgenommen.

In dieser Zeit wurden weit über tausend schwerkranke Menschen und deren Angehörige begleitet und beraten, viele ehrenamtliche HospizbegleiterInnen ausgebildet und eingesetzt. Der Förderverein Ambulante Hospizarbeit im Donnersbergkreis e. V. unterstützte, wo es nötig war. Er warb Spendengelder ein, sprang ein, wenn es Finanzierungslücken gab und sorgte mit einem bunten Veranstaltungsprogramm immer wieder dafür, die ambulante Hospizarbeit ins Gespräch zu bringen.

Warum nun ausgerechnet die ambulante Hospizarbeit? Die Antwort ist ganz einfach: Die meisten Menschen möchten am Ende ihres Lebens zu Hause sein. Und dabei unterstützt der Ambulante Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienst. Die hauptamtlichen Mitarbeiterinnen besuchen Betroffene und ihre Angehörigen zu Hause, bei Krankenhausaufenthalten oder im Pflegeheim, das für viele Menschen ja ihr letztes „Zuhause“ ist. Die Mitarbeiterinnen halten Kontakt zu Ärzten und bringen Ideen mit für eine lindernde Pflege. Immer wichtig: das offene Ohr für die Sorgen und Nöte der Menschen. Dieses offene Ohr haben auch die ehrenamtlichen HospizbegleiterInnen, die für ihre Tätigkeit geschult werden. Sie nehmen sich Zeit für die Begleitung der Menschen am Ende des Lebens und gehen sensibel auf Wünsche und Bedürfnisse ein.

Hospiz bewegt: Die schwerkranken Menschen, die Angehörigen, ihre BegleiterInnen.
Und Hospiz bewegt, indem Veränderungen angestoßen werden. In den letzten Jahren und Jahrzehnten hat sich durch Anstöße aus der Hospizarbeit tatsächlich viel in der Wahrnehmung und Versorgung schwerkranker, sterbender Menschen bewegt.

Der Förderverein Ambulante Hospizarbeit im Donnersbergkreis e. V. lädt dazu ein, sich bewegen zu lassen. Im Jubiläumsjahr werden einige sehr unterschiedliche Veranstaltungen angeboten, die sich den Themen Sterben, Tod und Trauer auf verschiedene Weise nähern.

Ein ökumenischer Gottesdienst am Sonntag, dem 19. Januar um 10 Uhr in der Prot. Peterskirche in Kirchheimbolanden, läutet den Beginn des Jubiläumsjahres ein. Im Anschluss an den Gottesdienst lädt der Förderverein zu einem Umtrunk ein. Im Rahmen des Empfangs werden langjährige ehren- und hauptamtliche HospizmitarbeiterInnen geehrt.

Weiter geht es am Freitag, dem 27. März mit den „Tabutanten“ um 19.30 Uhr im Theater Blaues Haus in Bolanden-Weierhof. Die zwei Schauspielerinnen bieten Improvisationstheater vom Feinsten zum Thema „Sie werden lachen, es geht um den Tod“.
Sie regen die Zuschauer auf positive und leichte Weise an, sich mit einem Tabuthema auseinanderzusetzen und schrittweise dieses Tabu zu überwinden.

Über weitere Veranstaltungen wird im Laufe des Jahres informiert. Weitere Auskünfte gibt es auch über den Ambulanten Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienst Donnersberg-Ost, Telefon 06352/70 597 14 oder ahpb-donnersberg@diakonissen.de.

Autor:

Sabine Nauland-Bundus aus Kirchheimbolanden

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