Wie kommt autonomes Fahren aus dem Testbetrieb in den Alltag?
- Autonomes Fahren soll im Alltag funktionieren. Dafür testen Fachleute Technik und Abläufe auf öffentlichen Straßen.
- Foto: FZI Forschungszentrum Informatik
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Karlsruhe. Wie schnell autonomes Fahren vom Testfeld in den Alltag kommt, stand im Mittelpunkt eines Besuchs von Baden-Württembergs Verkehrsministerin Nicole Razavi am Forschungszentrum Informatik (FZI) in Karlsruhe. Eine Delegation aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung informierte sich dort über autonome Mobilität und den Weg in die reguläre Praxis.
Am FZI ging es nach Angaben der Beteiligten darum, wie künstliche Intelligenz, vernetzte Fahrzeugsysteme und digitale Infrastruktur beim autonomen Fahren zusammenspielen. Begleitet wurde Razavi von den Landtagsabgeordneten Dr. Alexander Becker und Dr. Thorsten Schwarz sowie von Karlsruhes Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup.
Testfeld mit mehr als 200 Kilometern Straßen
Ein zentrales Thema war das Testfeld Autonomes Fahren Baden-Württemberg (TAF-BW). Dort können Fahrzeuge auf mehr als 200 Kilometern öffentlicher Straßen sicher autonom fahren. Bei Bedarf kann das Team aus der Ferne assistieren. Der Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) betreibt das Testfeld.
Prof. Dr. Alexander Pischon, Vorsitzender der Geschäftsführung der Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH, stellte zudem den autonomen Betrieb auf der Schiene als wichtiges Zukunftsziel vor. Daran arbeiten die Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH und die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft bereits. Mentrup betonte bei dem Termin außerdem die Rolle Karlsruhes in der Geschichte der Mobilität und deren Weiterentwicklung für die Zukunft. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, gehörten auch Dr. Anne Benner, Referatsleiterin Mobilitäts- und Verkehrssteuerung, und Niklas Schöllhorn, Referent für autonomes Fahren im öffentlichen Nahverkehr, zur Delegation.
Autor:Heike Schwitalla aus Germersheim |
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