Misserfolg der Karlsruher Kicker sorgt für Kündigungen – auf der Geschäftsstelle
Personelles beim KSC

Jörg Bock  Foto: KSC/GES

KSC. „Nach 15 Jahren mit allen sportlichen Höhen und Tiefen des Karlsruher SC verlässt Pressesprecher Jörg Bock den Verein mit sofortiger Wirkung.“ Im Internet rumorte es zwar schon länger, doch eine lapidare Pressemitteilung des Vereins sorgte vergangene Woche für Bestätigung.

Allerdings stören sich viele Anhänger der Blau-Weißen an der gewählten Formulierung „verlässt“: Das impliziert, dass Bock von sich aus den KSC verlassen habe. Dem ist aber nicht so: Dem langjährigen Pressesprecher des Vereins wurde vom KSC gekündigt. „Wir bedanken uns bei Jörg Bock für 15 intensive Jahre, in denen er nicht nur Ansprechpartner für die regionalen und überregionalen Medienvertreter war, sondern in unserem Verein auch moderne Kommunikationsstrukturen etabliert hat“, so das KSC-Präsidium um Ingo Wellenreuther, Günter Pilarsky und Holger Siegmund-Schultze – weitere Stellungnahmen von Seiten des Präsidiums gab es bislang nicht.

Ob im Marketing, Ticketing, Verwaltung, am Empfang oder jetzt in der Pressestelle: Der längerdauernde Misserfolg des „kickenden Personals des Vereins“, einhergehend mit dem Niedergang der Zuschauerzahlen, sorgt für bedauerliche Konsequenzen für die Angestellten des KSC. Denn leider ist dies nicht die erste Entlassung auf der KSC-Geschäftsstelle: Mit Geldknappheit muss man diesen Sachverhalt daher wohl überschreiben, der auch nicht vor langgedienten und zuverlässigen Kräften des KSC Halt macht.

Die Aufgaben des erst im Juli in den „DFB-Arbeitskreis Medien“ gewählten Bock übernimmt künftig der bisherige Volontär Presse, PR und Neue Medien beim KSC, Florian Kornprobst. ht

Infos: Die kommende Mitgliederversammlung des KSC ist am 22. Oktober

Autor:

Jo Wagner

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