2 zu 1-Sieg gegen den Tabellenführer Osnabrück / Jetzt geht's zum Tabellen-5. nach Uerdingen / Bildergalerie
KSC rückt näher an die Tabellenspitze

Sieg im Spitzenspiel auf der Baustelle Wildpark.
Die "Anfänge" der neuen provisorischen Tribüne hinter dem Tor kann man schon erkennen.
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  • Sieg im Spitzenspiel auf der Baustelle Wildpark.
    Die "Anfänge" der neuen provisorischen Tribüne hinter dem Tor kann man schon erkennen.
  • Foto: jow
  • hochgeladen von Jo Wagner

KSC. "Ich wollte eigentlich dem KSC nicht zwei Mal in der Saison gratulieren", schmunzelte Osnabrück-Trainer Daniel Thioune, denn der Tabellenführer hatte schon das Hinspiel gegen den KSC verloren (0:1) - und unterlag am Samstag auch im Karlsruher Wildpark mit 2 zu 1!

"Wir haben viel Leidenschaft gezeigt", freute sich KSC-Trainer Alois Schwartz. Etwas, was auch die KSC-Fans bei der arg blassen Leistung im Südwestderby gegen den FCK vermissten. Doch der KSC-Trainer kristisierte nach dem Sieg auch: "Unverständlicherweise haben wir Osnabrück nach der Führung zu viel Platz gelassen."

Dennoch: Der KSC machte Druck nach vorne, "wir hatten unsere Chancen", so Schwartz: "Aber wir zeigten zudem auch dieses Feuer wieder auf dem Platz."  In der Tat, der KSC ging ran, suchte Entscheidungen - und spielte auch wieder körperbetonter als zuletzt.

Schiri Robert Hartmann, heute schwächer als beide Teams, hatte keine Schwierigkeiten mit dem Spiel, zückte aber dennoch 7 gelbe Karten!

KSC geht in Führung
Das 1 zu 0 fiel durch einen sehenswerten Schuss von Marvin Pourié in der 48. Minute - doch der KSC ließ dann nach, war nicht mehr bissig genug - und wohl folgerichtig fiel dann auch der Ausgleich (66.) nach einer Ecke - und einem kollektiven Aussetzer in der Abwehr, als Engel am langen Pfosten die Kugel nur noch über die Linie schieben musste.

Der KSC kämpfte sich aber zurück - und konnte in der 85. Minute mit Daniel Gordon das 2 zu 1 nach einer Ecke markieren. Aufregung in der letzten Spielminute, als KSC-Ersatzkeeper Sven Müller einen Ball nicht festhalten konnte, der Nachschuss dann aber von Gordon wohl gerade noch der Linie gekratzt wurde. Fernsehbilder waren zur Zeit des Spiels nicht schlüssig - aber auch das Schiri-Gespann gab den Treffer nicht. "Ich habe den Ball drin gesehen", behauptete auf jeden Fall der Osnabrück-Trainer auf der Pressekonferenz. Eine haarige Situation war es auf alle Fälle - und am Abend gibt's vielleicht eine Zeitlupe, die Auflösung bringt! Nachtrag: Auch in drei Blickwinkeln lässt sich das nicht klären - aber interessant: Der NDR behauptet, die Kugel war drin, der SWR behauptet, der Ball war nicht mit dem ganzen Umfang über der Linie.

Lohn des Karlsruher Engagements: Der KSC rückt näher an die Tabellenspitze, kann sich etwas weiter absetzen. Jetzt geht's am Freitag nach Uerdingen, die als Tabellen-5. auf einen Ausrutscher der Blau-Weißen warten. "Über 90 Minuten gesehen sind wir heute der verdiente Sieger", so Schwartz - und blickte gleich nach vorne: "Am Freitag wollen wir aus Uerdingen etwas mitbringen." (jow)

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