KSC-Mittelfeldspieler Väänänen über seinen Start in Karlsruhe
- Spieler des Karlsruher SC im Einsatz.
- Foto: Anouar Touir
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Sport. Santeri Väänänen sieht seinen Wechsel zum Karlsruher SC als wichtigen Schritt in seiner Laufbahn. Der finnische Mittelfeldspieler sprach in einem Vereinsinterview über seine bisherigen Stationen, seine Ziele beim KSC und das Leben in Karlsruhe.
Väänänen wechselte im Sommer nach Karlsruhe. Zuvor spielte er in seiner Heimat für HJK Helsinki und anschließend für Rosenborg Trondheim in Norwegen. Beim KSC trifft er auf die zweite Station seiner Karriere außerhalb Finnlands.
Frühes Profidebüt und Titel mit Helsinki
Väänänen begann bereits im Alter von sieben Jahren in der Jugend von HJK Helsinki. Mit 16 Jahren gab er sein Debüt in der finnischen ersten Liga. Nach einer verletzungsbedingten schwierigen Phase wurde er 2022 wieder zum Stammspieler und gewann mit HJK die Meisterschaft.
In der Europa League spielte der Finne mit Helsinki unter anderem gegen Betis Sevilla und AS Rom. Beim Heimspiel gegen Rom führte er seine Mannschaft als Kapitän aufs Feld. Zudem wurde Väänänen nach seinem Wechsel nach Trondheim erstmals für die finnische A-Nationalmannschaft nominiert.
Neue Herausforderung beim Karlsruher SC
Die 2. Bundesliga bezeichnete Väänänen als anspruchsvollen Wettbewerb. Der KSC sei für ihn zum Zeitpunkt des Wechsels die passende neue Herausforderung gewesen. Kurzfristig wolle er sich in der Mannschaft etablieren, weitere Siege feiern und sich mit guten Leistungen für die finnische Nationalmannschaft empfehlen. Langfristig strebt der Mittelfeldspieler einen Wechsel in eine der fünf großen europäischen Ligen an.
Nach eigenen Angaben hat sich Väänänen gemeinsam mit seiner Freundin schnell in Karlsruhe eingelebt. Die zentrale Lage der Wohnung ermögliche es ihm, viele Wege zu Fuß zurückzulegen; zum Training fahre er mit dem Fahrrad.
Sauna gehört zum Alltag
Eine besondere Rolle spielt für Väänänen die Sauna. In Finnland sei das Saunieren für ihn ein fester Bestandteil des Alltags gewesen. Auch die Sauna im Kabinentrakt des KSC nutzt der Mittelfeldspieler nach eigener Aussage gerne zur Erholung. [red]
Autor:Fußball im Südwesten: Vereinsnachrichten & Ergebnisse aus Rheinhessen |