Nächster Rückschlag beim KSC: Bitteres 1:6 vor Pokalspiel in Gladbach
- Der KSC kassierte in dieser Saison schon 20 Liga-Gegentore
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Karlsruhe. Für die Fans des Karlsruher SC wird das Pokalspiel bei Borussia Mönchengladbach am Dienstag, 27. Oktober, zur nächsten Bewährungsprobe. Nach dem deutlichen 1:6 beim 1. FC Magdeburg steckt der Zweitligist trotz des 4:0 gegen Darmstadt 98 eine Woche zuvor weiter im Tabellenkeller.
Kapitän Marvin Wanitzek hofft, dass der Wechsel in den DFB-Pokal der Mannschaft helfen kann. „Vielleicht ist so ein Wettbewerbswechsel für den Kopf ganz gut“, sagte er vor der Partie, die um 20.45 Uhr bei Sky übertragen wird. In Magdeburg seien dem KSC „Grenzen aufgezeigt“ worden. Nun müsse das Team die Niederlage gründlich analysieren und auf dem Platz reagieren.
Schon 20 Gegentore nach neun Spieltagen
Im Mittelpunkt steht erneut die Abwehr. Der KSC hat in den ersten neun Spielen der 2. Bundesliga bereits 20 Gegentore kassiert. Trainer Maximilian Senft kritisierte vor allem das Verhalten im eigenen Strafraum. Seine Mannschaft habe zu fahrlässig verteidigt und Magdeburg mit zwei Elfmetern zusätzlich begünstigt.
Senft zeigte sich nach der Niederlage sehr enttäuscht. Beim Sieg gegen Darmstadt habe ihm besonders gefallen, dass der KSC ohne Gegentor geblieben war. Nach dem 0:3 in Magdeburg stellte der 37-Jährige offensiver auf, doch die Karlsruher kassierten weitere Treffer.
In Mönchengladbach will der KSC nun vor allem defensiv ein anderes Gesicht zeigen. Senft kündigte an, dass seine Mannschaft speziell beim Verteidigen eine Antwort geben müsse. [dpa/red]
Autor:Fußball im Südwesten: Vereinsnachrichten & Ergebnisse aus Rheinhessen |