Pokalduell für den KSC: Gladbachs Abwehr nach wie vor personell geschwächt
- Gladbach und Blessin wollen gegen den KSC für eine Saisonpremiere sorgen
- Foto: Jan-Philipp Strobel/dpa
- hochgeladen von Fußball im Südwesten: Vereinsnachrichten & Ergebnisse
Karlsruhe. Der Karlsruher SC trifft am Dienstag, 27. Oktober, um 20.45 Uhr im DFB-Pokal auf Borussia Mönchengladbach, das weiterhin mit großen Personalproblemen in der Abwehr kämpft. Für den Fußball-Zweitligisten bietet sich damit die Chance, einen angeschlagenen Bundesliga-Tabellenletzten zu fordern.
Gladbach muss in der Innenverteidigung improvisieren
Trainer Alexander Blessin kann nach zuletzt zehn Ausfällen zumindest wieder auf Jens Castrop setzen. Innenverteidiger Kevin Diks wird nach Angaben der „Bild“ erneut fehlen. Als Grund werden private Gründe genannt.
Besonders angespannt ist die Lage im Zentrum der Gladbacher Abwehr. Mit Diks, Ko Itakura und Jan Leszczynski stehen drei von vier Innenverteidigern nicht zur Verfügung. Blessin muss deshalb erneut improvisieren, wie bereits beim 3:2-Erfolg beim VfB Stuttgart.
Chance auf den zweiten Sieg in Serie
Mit dem Sieg in Stuttgart verhinderte Borussia die siebte Bundesliga-Niederlage nacheinander. Gegen den KSC könnte Mönchengladbach nun erstmals in dieser Saison zwei Partien in Folge gewinnen.
Für Blessin hat der Wettbewerb einen besonderen Stellenwert. Der Pokal sei der „schnellste Weg, einen Titel zu gewinnen“, sagte der Trainer. Zugleich könne ein längerer Pokallauf dem Verein zusätzliche Einnahmen bringen. Borussia Mönchengladbach stand zuletzt 1995 in einem Pokal-Endspiel.
Mohya soll geerdet bleiben
Beim Sieg in Stuttgart überzeugte der 17-jährige Offensivspieler Wael Mohya mit einem Tor und einer Vorlage. Blessin hob jedoch die Mannschaftsleistung hervor und betonte, Mohya könne die Aufmerksamkeit gut einordnen. Der Trainer will die Entwicklung des Talents behutsam fortsetzen. [dpa/red]
Autor:Fußball im Südwesten: Vereinsnachrichten & Ergebnisse aus Rheinhessen |