Medikamente sind eine Sache, doch es gibt durchaus auch einen anderen Ansatz ...
Küssen macht glücklich und gesund

Küssen ist angesagt
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Gesund. Ein Kuss ist von Anbeginn der Zeiten wichtig für Menschen gewesen. In der Mythologie gibt’s zum Beispiel den Begriff, dass man „von der Muse geküsst“ wird, also von einer göttlichen Quelle der Inspiration. Das bedeutet im übertragenen Sinn, dass man eine gute Idee hat. Und auch zum Beispiel im Märchen vom Froschkönig spielt das Küssen eine große Rolle. Psychotherapeuten deuten das durchaus als eine Art von Entzauberung. Es gibt Menschen, die befassen sich mit diesem Themenbereich beruflich: die „Kussforscher“. Sie haben unter anderem auch herausgefunden, dass wir Menschen im Durchschnitt 76 Tage im Leben mit Küssen verbringen.
„Wenn zwei Verliebte sich küssen, dann passiert eine ganze Menge: Glückshormone fluten den Körper, der Blutdruck und die Körpertemperatur steigen an, Schmerzen verblassen vorübergehend“, so Hans Haltmeier, Chefredakteur der „Apotheken Umschau“: „Das liegt im Wesentlichen daran, dass eine kleine Drüse im Gehirn, die Hypophyse, Oxytocin freisetzt, ein Hormon, das tiefe Befriedigung auslöst.“ Dass Küssen glücklich macht, dürfte wohl jeder schon selber ausprobiert haben. Aber warum ist es auch gesund? „Mikrobiologen haben das untersucht und herausgefunden, dass ein intensiver Kuss von mindestens zehn Sekunden dazu führt, dass etwa 80 Millionen Keime ausgetauscht werden“, so Haltmeier: „Das wirkt wie eine kleine Schluckimpfung, aktiviert das Immunsystem, ist deswegen auch gut für die Abwehrkraft!“ rj

Infos: Küssen geht natürlich auch über das Smartphone. Übrigens wurde schon 1966 das passende Emoticon dazu erfunden, ein Smiley. Aber direkt von Mund zu Mund ist es meist doch schöner – und wenn man weiß, dass es gesund ist, macht es doch gleich noch mehr Spaß.

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