Wie soll die Karlsruher Hildapromenade mal aussehen?
- Foto: Stadt Karlsruhe
- hochgeladen von Jo Wagner
Karlsruhe. Am Freitag, 17. April 2026, sind ab 17 Uhr in der Karlsruher Lukaskirche Bürgerinnen und Bürger gefragt: Es geht bei einer Bürgerbeteiligung um die Neugestaltung der Hildapromenade.
Der Grünstreifen der Hildapromenade liegt zwischen den beiden Fahrbahnen - nördliche und südlich Hildapromenade - und ist ein rund drei Kilometer langes, grünes Band, das von der Innenstadt bis nach Mühlburg reicht. Die Geschichte der Hildapromenade ist eng mit der Geschichte der Eisenbahn in Karlsruhe verbunden, denn bis etwa 1913 verlief hier im westlichen Teil der Stadt eine Bahntrasse, die ehemalige "Maxaubahn", die Karlsruhe mit dem Rheinübergang bei Maxau verband. Allerdings verlor die Trasse mit Einweihung des neuen Hauptbahnhofs Karlsruhe dann ihre Funktion.
Geschichte des Grünstreifens
Ab etwa 1920 wurde die ehemalige Bahntrasse Schritt für Schritt in einen Grünzug umgewandelt - in nächster Nähe zum damals "Karlsruher Millionenviertel" genannten Wohnbereich, der aus vielen Bauten besteht, die Anfang des 20. Jahrhunderts errichtet wurden - ob das 1905 fertiggestellte Generallandesarchiv, Verwaltungsgericht, "Villa Billing", Residenzen oder andere historische Bauten rund um Haydnplatz und dem angrenzenden "Musikerviertel", zu dem in den vergangenen Jahren etliche Spiel- und Sportangebote kamen. (Die Links führen zu Bildern der Gebäude)
Unterwegs auf der Hildapromenade - mit "Street View":
In neuerer Zeit wird dieser Bereich der Stadt als "wichtiger Klimakorridor" bezeichnet, dient dazu der Frischluftversorgung der Innenstadt. Hier sollen, so der Plan der Stadt Karlsruhe, insgesamt 153 „Zukunftsbäume“ gepflanzt werden, dazu die Grünanlage mit angrenzenden Freiflächen wie der Lina-Sommer-Anlage verbunden werden. Zudem sollen Sitzelmente und ein Wasserkonzept mit Brunnen kommen.
Umgestaltung der Hildapromenade steht an
Die Hildapromenade und die angrenzende Lina-Sommer-Anlage (eine ehemalige Rosenanlage) - benannt nach der in Karlsruhe verstorbenen pfälzischen Mundartdichterin Lina Sommer - sollen in den kommenden Jahren umgestaltet werden. Das Gartenbauamt der Stadt Karlsruhe lädt Interessierte und Anwohner im Rahmen einer Bürgerbeteiligung zum Gespräch über die Neugestaltung ein. Dabei werden erste Überlegungen zur Neugestaltung präsentiert, doch auch Bürger können sich einbringen, können Anliegen und Wünsche - zum Beispiel Hundeauslauffläche, Ordnung der Parkplätze im Quartier, Gestaltung Radweg, Café, Bouleplatz oder auch Kiosk - vorbringen.
Infos: Das Treffen findet am Freitag, 17. April 2026, ab 17 Uhr in der Lukaskirche, Hagenstraße 7 in Karlsruhe, statt
Autor:Jo Wagner |
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