Strafanzeigen: Karlsruher Grundschule nach Kot-Vorfall im Fokus der Staatsanwaltschaft
- Nach dem «Kothaufen-Vorfall» sind bei der Staatsanwaltschaft Anzeigen eingegangen. (Symbolbild)
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Karlsruhe. Nach dem umstrittenen „Kot-Vorfall“ an einer Karlsruher Grundschule beschäftigen sich nun auch die Ermittlungsbehörden mit dem Fall. Bei der Staatsanwaltschaft Karlsruhe sind nach Behördenangaben zwei Strafanzeigen gegen Unbekannt eingegangen.
Zuvor hatten die „Badischen Neuesten Nachrichten“ berichtet, dass Erstklässler im Juli mutmaßlich den Kothaufen eines Klassenkameraden in einer Schultoilette beseitigen mussten. Dem Bericht zufolge soll die Lehrkraft den eigentlichen Verursacher gefragt haben. Nachdem sich niemand meldete, habe jeder Junge mit einem Stück Klopapier einen Teil des Stuhlgangs aufnehmen und in die Toilette werfen müssen.
Staatsanwaltschaft prüft zwei Anzeigen
Die Staatsanwaltschaft Karlsruhe bestätigte den Eingang von zwei Strafanzeigen gegen Unbekannt. Eine der Anzeigen wurde dem Bericht zufolge anonym gestellt.
Entscheidung über Beschwerde bis Ferienende erwartet
Zusätzlich läuft beim Regierungspräsidium Karlsruhe eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen die betroffene Lehrkraft. Die Behörde teilte mit, dass darüber voraussichtlich noch vor dem Ende der Sommerferien entschieden werden soll.
Der Landesschülerbeirat hatte das Vorgehen der Lehrkraft scharf kritisiert. Solche Erlebnisse seien für Schulkinder belastend und beschämend. dpa/red
Autor:Heike Schwitalla aus Germersheim |
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