"Das Fest" in Karlsruhe als Magnet: 260.000 kamen
- Das Fest: Immer ein Erlebnis
- Foto: Jürgen Rösner
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Karlsruhe. Musik, Kultur, Sport und viele Infos von Vereinen und ehrenamtlich Engagierten prägen vier friedliche Festivaltage, machten "Das Fest" erneut zu einem Festival für alle.
Festival kommt auch bei Künstlern bestens an
„Karlsruhe. Einfach eine Zehn von Zehn“: Mit diesen Worten beschreibt Zartmann seinen Eindruck von der Fächerstadt. Am Mount Klotz begeistert der Berliner beim ausverkauften Samstag zehntausende Menschen und sorgt für einen der prägenden Konzertmomente des Festivalwochenendes. Nico Santos lässt den Mount Klotz gemeinsam singen. Dazu entdecken Familien das kostenfreie Programm auf den Festivalflächen, die "India Summer Days" zogen erneut eine Vielzahl der Besucher aus der gesamten Region an, Kinder toben im Kinder- und Kulturbereich, Sportbegeisterte probieren neue Disziplinen aus: Vier Tage lang wurde die Günther-Klotz-Anlage zu einem Ort, an dem Musik, Kultur und Begegnung zusammenkommen. 260.000 Besucherinnen und Besucher erlebten "Das Fest" in diesem Jahr!
„Vier fantastische Festivaltage liegen hinter uns. "Das Fest" ist längst weit mehr als ein Musikfestival. Die Hauptbühne begeistert Jahr für Jahr über als hunderttausend Menschen, gleichzeitig prägen Kultur, Sport, Familienangebote und gesellschaftliches Engagement das Gesicht unseres Festivals. Genau diese Vielfalt macht "Das Fest" so einzigartig“, so Martin Wacker, Geschäftsführer der veranstaltenden KME Karlsruher Marketing und Event GmbH - und erwähnte zahlreiche Serviceangebote, die den Festivalbesuch für die Gäste so angenehm wie möglich zu gestalten. Kostenfreies Trinkwasser, Sonnencremebars, Schließfächer, ein erweitertes Mobilitätsangebot, Angebote zur Barrierefreiheit sowie zahlreiche weitere Services wie die Fahrradparkplätze oder die E-Bike-Ladestation wurden intensiv genutzt und ergänzten das Festivalerlebnis ebenso wie die vielen Helferinnen und Helfer, ohne deren Engagement "Das Fest" nicht möglich wäre.
Enges Zusammenspiel der Partner
„Wenn die letzten Besucher das Gelände verlassen, beginnt für viele bereits der Rückbau. Gleichzeitig ist das der Moment, in dem man sieht, was ein eingespieltes Team gemeinsam leisten kann. Mein Dank gilt allen, die mit ihrem Engagement dazu beigetragen haben, dass "Das Fest" 2026 so erfolgreich verlaufen ist“, erläutert Markus Wiersch, stellvertretender Geschäftsführer der KME und Projektleiter von "Das Fest". Ein Festival dieser Größenordnung ist nur durch das enge Zusammenspiel zahlreicher Partner möglich. Während der vier Festivaltage arbeiteten Veranstalter, Behörden sowie Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste und zahlreiche weitere Organisationen Hand in Hand zusammen. Auch auf hochsommerliche Temperaturen, trockene Bedingungen und zeitweise auffrischenden Wind reagierte das Organisationsteam flexibel und vorausschauend. Wassersprenkler sorgten an den heißen Tagen für Abkühlung und reduzierten gleichzeitig die Staubentwicklung.
Positive Bilanz der Einsatzkräfte
Auch die Einsatzkräfte ziehen nach vier Veranstaltungstagen eine durchweg positive Bilanz. Aus Sicht der Polizei verlief "Das Fest" ausgesprochen ruhig. Der kontinuierliche Zu- und Abstrom der Besucherinnen und Besucher sorgte dafür, dass es während des gesamten Wochenendes kaum größere Belastungsspitzen gab. Auch die Parkraumkapazitäten wurden nicht vollständig ausgeschöpft – ein weiteres Indiz dafür, dass viele Festivalgäste mit Bus und Bahn oder dem Fahrrad anreisten. „Wir haben eine außerordentlich gute Zusammenarbeit mit dem Veranstalter“, betont Polizeieinsatzleiter Horst Nowotschin. „Bereits in der Vorbereitung arbeiten wir eng zusammen und entwickeln gemeinsam Maßnahmen, die der Sicherheit aller zugutekommen.“ Ein Beispiel dafür ist das in diesem Jahr erstmals eingeführte Planquadratsystem, das die Orientierung auf dem Festivalgelände erleichtert und die Koordination der Einsatzkräfte weiter verbessert hat.
Auch der Sanitätsdienstdienst des Deutschen Roten Kreuzes spricht von einem für eine Veranstaltung dieser Größenordnung außergewöhnlich ruhigen Einsatzgeschehen: Trotz der sommerlichen Temperaturen mussten vergleichsweise wenige hitzebedingte Einsätze bewältigt werden. Die frühzeitig getroffenen Maßnahmen zur Abkühlung der Besucherinnen und Besucher sowie das umsichtige Verhalten des Publikums trugen maßgeblich zu dieser positiven Bilanz bei. „Wir hatten rund 20 Prozent weniger Patientinnen und Patienten sowie Einsätze als im vergangenen Jahr“, sagt DRK-Einsatzleiter Julian Simic.
Infos: "Das Fest" 2027 findet vom 22. bis 25. Juli 2027 statt, www.dasfest.de
Autor:Jo Wagner |
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