Ein regionales Mobilitätsprojekt hat die Zukunft der Region Karlsruhe im Blick
Alles außer beamen: "regiomove" nimmt Fahrt auf

"regiomove": Prinzip der Ports
  • "regiomove": Prinzip der Ports
  • Foto: Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft
  • hochgeladen von Jo Wagner

Karlsruhe. „In diesem Jahr werden wir die ersten sichtbaren Ergebnisse von regiomove der Öffentlichkeit präsentieren“, erklärt Projektleiter Dr. Frank Pagel vom Karlsruher Verkehrsverbund (KVV). "regiomove" soll künftig jedem den passenden Mix aus den Mobilitätsangebotenin der Region liefern, ob Stadtbahn, Bus, CarSharing oder Leihfahrrad. Und das Ganze aus einer Hand.

Für den bequemen Umstieg vom einen zum anderen Verkehrsmittel sind besondere Mobilitätsstationen geplant, die sogenannten "regiomove Ports". Deren Form und Farbe werden im Rahmen eines Design-Wettbewerbes erarbeitet. Wo die Pilotstandorte sind, das soll sich bis zum Sommer entscheiden. Ein weiterer Pfeiler des zukunftsweisenden Mobilitätsprojektes für die Region Karlsruhe ist die "regiomove"-App. Sie soll den Menschen Anfang des nächsten Jahres zur Verfügung stehen.

„Welche und wie viele mobile Verkehrsmittelich von A nach B nutze, das alles lässt sich dann per Smartphone planen, buchen und abrechnen“, so Pagel. Dazu sollen auch noch weitere  Mobilitätsdienstleister in den so genannten "regiomove Pakt" integriert werden, den eigens dafür gebildeten regionalen Mobilitätsverbund.

Die Auswahl der Pilotstandorte wird ein wichtiger weiterer Projekt-Meilenstein für 2019 sein. „Wir wünschen uns diese Ports in der ganzen Region, um eine best-mögliche Vernetzung der Mobilitätsangebote zu erreichen“, erklärt Pagel. Er verweist jedoch auch auf den klar definierten Förderrahmen. So stehen für den Bau der Pilot-Ports rund eine Millionen Euro Fördermittel der EU und des Landes Baden-Württemberg zur Verfügung. (ps)

Infos: www.regiomove.de

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