Anlagebetrug über Messenger: Polizei warnt vor Millionenverlusten
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Karlsruhe. Am Dienstag, 3. März, warnt die Polizei in Karlsruhe erneut eindringlich vor betrügerischen Geldanlage-Angeboten, die über Messengerdienste verbreitet werden. Immer häufiger nehmen Anlagebetrüger über WhatsApp, Telegram oder Signal Kontakt zu ihren Opfern auf und geben sich als erfahrene Finanzexpertinnen oder Finanzexperten aus. Wie das Polizeipräsidium Karlsruhe mitteilt, entstanden allein in den vergangenen Wochen im Zuständigkeitsbereich Schäden von rund 2,5 Millionen Euro.
Die Täter gehen dabei gezielt und professionell vor. Sie schreiben potenzielle Opfer direkt an oder treten in themenbezogenen Gruppen der Messengerdienste in Kontakt. Um Vertrauen aufzubauen, nutzen sie täuschend echt wirkende Internetseiten, gefälschte Handelsplattformen oder manipulierte Bildschirmfotos, die angebliche Gewinne zeigen. Nach einer ersten Einzahlung setzen die Betrüger ihre Opfer unter Druck und locken mit immer höheren Renditen, um weitere Überweisungen zu erreichen.
Teilweise zahlen die Täter kleinere Beträge als angebliche Gewinne aus. Diese Auszahlungen dienen jedoch nur dazu, den Eindruck von Seriosität zu verstärken. Die versprochenen hohen Gewinne erhalten die Geschädigten am Ende nie. Die Polizei geht zudem von einer hohen Dunkelziffer aus, da nicht alle Betroffenen Anzeige erstatten.
Das Polizeipräsidium Karlsruhe rät daher dringend zu besonderer Vorsicht bei Geldanlagen, die über soziale Netzwerke oder Messengerdienste angeboten werden. Hohe Gewinne ohne Risiko gelten als klares Warnsignal. Anbieter und Plattformen sollten immer über offizielle Stellen wie die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht überprüft werden. Außerdem sollte niemand Vorauszahlungen leisten oder persönliche Daten preisgeben. Wer Opfer eines solchen Betrugs geworden ist, sollte umgehend Anzeige erstatten.
Dieser Text wurde mit maschineller Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.
Autor:Heike Schwitalla aus Germersheim |
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