Letzte Auftritte in Durlach & Waldstadt / Eintritt frei
Spielgemeinde sagt Ade

Engagierte Theaterarbeit von Ehrenamtlichen. Die „Karlsruher Spielgemeinde“ hat in 20 Jahren zehn Stücke erarbeitet.  foto: privat
  • Engagierte Theaterarbeit von Ehrenamtlichen. Die „Karlsruher Spielgemeinde“ hat in 20 Jahren zehn Stücke erarbeitet. foto: privat
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Karlsruhe. Irgendwann hat alles ein Ende: Nach rund 20 Jahren sagt die „Karlsruher Spielgemeinde“ mit einem letzten Stück Tschüss.

Die engagierte Laienspielgruppe entwickelte insgesamt zehn Stücke und führte sie an wechselnden Spielstätten, unter anderem im Jakobus-Theater, Insel, Schloss Bruchsal oder im Alten Schlachthof auf.
Nun ist die Gruppe um Initiatorin Heide Harmsen auf Abschiedstournee. Ein letztes Mal kann man das Stück „Rosedorn“ am 11. Mai (18 Uhr) und am 12. Mai (20 Uhr) in der Orgelfabrik Durlach sehen. Zudem wird es am 18. Mai ein Abschlussfest in der Emmaus-Kirche in der Waldstadt, Königsberger Straße 35, mit szenischen Lesungen, einer Ausstellung und dem Stück selbst geben. Der Eintritt ist jeweils frei, ein Hut liegt aus.

„Uns war es immer wichtig, Stücke selbst zu entwickeln und den Prozess, wie sich Menschen bei der Theaterarbeit öffnen, zu fördern. Themen, wie Ausgrenzung, Angst oder Grenzüberschreitung haben wir unter anderem inszeniert“, berichtet Theaterleiterin Harmsen. Beim aktuellen Stück geht’s darum, wie eine junge Frau aus einem Märchen fällt und sich in der realen Welt zurechtfinden muss. Prinzessin war einmal, jetzt heißt es, sich im Alltag durchzuschlagen.

Aber warum ist jetzt Schluss mit der engagierten Theaterarbeit? „Es war sehr schön, aber es reicht. Über die vielen Jahre mussten mein Mann und die Kinder schon ein wenig unter meiner Abwesenheit leiden. Ein bisschen traurig bin ich aber schon “, sagt Harmsen, die vor ihrer Pension Kunsterzieherin am Thomas-Mann-Gymnasium in Stutensee war.

Es sei im Laufe der Zeit eben immer schwieriger geworden professionelle Leute hinter den Kulissen, beispielsweise für die Beleuchtung, für wenig Geld zu bekommen. Für die Theaterarbeit habe es dagegen immer einen harten Kern von rund einem halben Dutzend Menschen gegeben. Allerdings: So ganz ist es eventuell doch nicht vorbei. Harms denkt darüber nach, Wohnzimmer-Theater mit ihrer Gruppe zu machen. voko

Infos: www.ka-spielgemeinde.de

Autor:

Jo Wagner

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