Neue Ausstellung im Kunstmuseum Karlsruhe: Fotografie trifft KI im Projektraum
- In der Ausstellung geht es darum, wie Fotografie und KI den Blick auf Bilder und Stadtlandschaften verändern.
- Foto: Mathilde Tijen Hansen
- hochgeladen von Heike Schwitalla
Karlsruhe. Wie verändert Künstliche Intelligenz den Blick auf Fotografie und Stadtbilder. Genau darum geht es in einer neuen Gruppenausstellung im Kunstmuseum Karlsruhe. Geplant ist sie vom 10. September bis zum 25. Oktober im Projektraum.
Das Kunstmuseum Karlsruhe setzt damit seine Kooperation mit gute aussichten fort. Das ist ein Nachwuchsförderpreis für junge Fotografinnen und Fotografen in Deutschland. Anlass ist das 1. Festival der Fotografie, Poesie und KI in Neustadt an der Weinstraße, das vom 9. bis 13. September läuft.
Diese Arbeiten sind in Karlsruhe zu sehen
Im Projektraum zeigt das Museum die Gruppenausstellung gute aussichten – analog*digital*synthetisch*. Mit dabei sind Arbeiten von Maximilian Gessler, Mathilde Tijen Hansen, NiKA, Vanessa Amoah Opoku und Robin C. Wolf. Die Werke bewegen sich laut Museum im Spannungsfeld zwischen künstlerischer und Künstlicher Intelligenz.
Maximilian Gessler thematisiert in Das analoge und das digitale Grau den Verlust von Details in der digitalen Fotografie. Vanessa Amoah Opoku zeigt mit Nichts als Solide eine KI-Videoarbeit, die als poetischer Spaziergang durch eine Stadtlandschaft angelegt ist. Mathilde Tijen Hansen setzt in der Schwarzweiß-Serie Sonnenallee auf analoge Fotografie und ein Stadtbild, das seine Sogwirkung behält.
Robin C. Wolf nimmt in Prompt: Me die Rolle der KI ein und entwickelt aus den Prompts anderer Objekte, Collagen und ein Triptychon. NiKA richtet den Blick in der Videoinstallation digital_dopamine auf Mechanismen sozialer Medien und erprobt diese in unterschiedlichen Rollen.
Autor:Heike Schwitalla aus Germersheim |
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