Podiumsdiskussion am 25. Oktober im Fritz-Walter-Stadion
"Rassismus auf Rängen und Rasen – Rolle des Sports bei der Integration"

Der ehemalige FCK-Jugendspieler Alexander Hazem Shehada, hier noch im Trikot des FCK
  • Der ehemalige FCK-Jugendspieler Alexander Hazem Shehada, hier noch im Trikot des FCK
  • Foto: FCK / ps
  • hochgeladen von Charlotte Basaric-Steinhübl

Podiumsdiskussion. Spätestens seit der Causa Mesut Özil ist auch im Sport eine Rassismus-Debatte entbrannt. Haben Rassismus und Fremdenfeindlichkeit im Alltag des deutschen Fußballs tatsächlich wieder signifikant Fuß gefasst? Gilt das nur für die wieder häufiger auftretenden Entgleisungen einzelner Fangruppen in den Kurven der Profi-Ligen? Oder gehört Rassismus auch zum Alltag des Amateurfußballs? Ist dieses Thema nur in den Kurven präsent oder auch in den Umkleidekabinen? Welche Rolle kann oder muss der Sport hier einnehmen, um dem entgegenzuwirken? Wie wird in der Nachwuchsarbeit diesem gesellschaftlichen Phänomen begegnet?

In einer Podiumsdiskussion sollen Entwicklungen beleuchtet und es soll nach Ursachen gefragt werden. Es soll auch über die Chancen diskutiert werden, die der Sport hat, den aktuellen Entwicklungen entgegenzuwirken. Welche Versäumnisse gab es in der Vergangenheit? Welche Möglichkeiten und Potentiale birgt der Sport - Im Profisport wie auch im Amateursport - um seiner integrativen Rolle gerecht zu werden?

Diese und weitere Fragen rund um das Thema Rassismus sollen am Donnerstag, 25. Oktober, um 18.30 Uhr im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit unterschiedlichen Vertretern des Sports - Funktionären, Ehrenamtlichen, Akteuren und Fans aus der Kurve - aufgearbeitet werden. 

Es darf natürlich gerne mitdiskutiert werden, eingeladen sind die Fans des 1. FC Kaiserslautern und alle Interessierten. Die Podiumsdiskussion findet im Rahmen der FARE-Aktionswochen (#footballpeople) im Presseraum des Fritz-Walter-Stadions statt und wird von Queer Devils e.V. organisiert. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei! Snacks und Getränke für kleines Geld stehen an dem Abend bereit. ps

Auf dem Podium werden die nachfolgend aufgeführten Gäste Platz nehmen:

Manfred Paula:
Jahrgang 1964, geboren in Augsburg. Dipl. Sportökonom und staatlich geprüfter Fußballehrer. Nach verschiedenen Trainerstationen beim TSV Aindling, dem FC Ingolstadt und dem SSV Ulm 1846 (2002-2011), Sportlicher Leiter und Leiter der Nachwuchsabteilung beim FC Augsburg (2011-2016), seit 15.02.2016 Leiter des Nachwuchsleistungszentrums des 1. FC Kaiserslautern. Manfred Paula steht für die Ideale und Werte des 1. FCK und setzt dies engagiert in seiner täglichen Arbeit mit Heranwachsenden am Fröhnerhof um.

Alexander Hazem Shehada:
Jahrgang 2000, geboren in Trier. Von 2016 bis 2018 Nachwuchsspieler beim 1. FCK (U17 und U19), Junioren-Nationalspieler für Palästina und spielt seit 01.07.2018 für den SV 07 Elversberg. Besucht derzeit das Heinrich-Heine-Gymnasium in Kaiserslautern und strebt im kommenden Jahr den Abiturabschluss an. Alexander Hazem Shehada war in seiner noch jungen Fußballer-Karriere bereits öfter Zeuge von rassistischen Beleidigungen.

Stefan Roßkopf:
Jahrgang 1976, geboren in Göppingen. Studierte Germanistik in Bamberg. War von 2003 bis 2009 hauptamtlicher Fanbeauftragter beim 1. FC Kaiserslautern, von 2009 bis 2014 Pressereferent für Print und Online und ist seit dem 01.03.2014 Pressesprecher des Vereins. Stefan Roßkopf gilt als exzellenter Kenner der Fanszene des 1. FCK. Eine klare Haltung gegen Rassismus, Diskriminierung und Homophobie liegen ihm auch persönlich am Herzen. Nicht nur im Sport!

Dirk Leibfried:
Jahrgang 1968, geboren in Heidelberg. Sportjournalist und Kommunikationsberater. Langjähriger Vereinsfunktionär und aktiver Amateurschiedsrichter. Lebt seit Jahren bekennend schwul und begeistert sich - was für ein Klischee - für den Eurovision Song Contest (ESC). Dirk Leibfried hat als Amateurschiedsrichter auf und neben dem Platz bereits Erlebnisse rund um das Thema Rassismus erfahren müssen. Er verfolgt dort jedoch im Rahmen seiner Möglichkeiten eine klare Linie.

Die Moderation der Veranstaltung übernimmt Markus Pfalzgraf:
Jahrgang 1984, geboren in Münster. Studierte Politikwissenschaft, Geschichte und Niederländisch in Münster, Amsterdam und Los Angeles. Arbeitet heute als Journalist beim SWR in der Redaktion Lan-despolitik Baden-Württemberg und lebt in Stuttgart. Er ist seit vielen Jahren FCK-Fan und engagiert sich auch privat gegen Diskriminierung, Rassismus und Homophobie

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