Waldbrandgefahr in der Pfalz: Diese Fehler sollten Waldbesucher jetzt unbedingt vermeiden
- Das Löschen von Waldbränden stellt für die Feuerwehr eine Herausforderung dar. Bei dem Waldbrand bei Hohenecken musste das Löschwasser im Pendelverkehr zur Einsatzstelle gebracht werden
- Foto: Feuerwehr Kaiserslautern
- hochgeladen von Monika Klein
Pfalz. Hohe Temperaturen, ausbleibender Regen und trockene Böden erhöhen derzeit die Waldbrandgefahr in der Pfalz deutlich. Experten warnen: Die meisten Wald- und Flurbrände werden nicht durch Blitzeinschläge, sondern durch menschliches Fehlverhalten ausgelöst. Wer sich im Wald aufhält, sollte deshalb einige wichtige Regeln beachten. Die wichtigsten Tipps und Verhaltensregeln im Überblick.
Rund 95 Prozent aller Wald- und Flurbrände entstehen laut Michael Bajer vom Forstamt Kaiserslautern durch menschliches Fehlverhalten. Besonders gefährlich sind weggeworfene Zigaretten, offenes Feuer oder abgestellte Fahrzeuge auf trockenem Gras. Bereits kleine Funken können ausreichen, um einen Brand auszulösen.
Ebenso wichtig: Waldwege und Zufahrten müssen jederzeit für Feuerwehr und Rettungskräfte frei bleiben. Wer mit dem Auto unterwegs ist, sollte ausschließlich ausgewiesene Parkplätze nutzen.
Auch Müll hat im Wald nichts verloren. Vor allem Glasscherben können bei starker Sonneneinstrahlung die Brandgefahr erhöhen.
Was tun bei Rauchentwicklung oder Feuer?
Wer Rauch oder einen Brand bemerkt, sollte sofort die Feuerwehr unter der Notrufnummer 112 alarmieren. Kann der genaue Standort nicht beschrieben werden, hilft die mobile App „Hilfe im Wald“. Sie zeigt Rettungspunkte in der Umgebung an, anhand deren Nummer Einsatzkräfte den Brandort schneller finden können.
Aktuelle Waldbrandgefahr online prüfen
Informationen zur Waldbrandgefahr in Rheinland-Pfalz finden Interessierte auf der Internetseite des Landesforstes: Waldbrandgefahr Rheinland-Pfalz. lmo
Infos zum Waldbrand beim Kaiserslauterer Stadtteil Hohenecken:
Autor:Monika Klein aus Kaiserslautern |
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