Telekom-Warnstreik am Donnerstag: Mit diesen Störungen muss gerechnet werden
- Wer am Donnerstag einen Telekom-Technikertermin oder Hilfe im Kundenservice braucht, muss in mehreren Bundesländern mit Verzögerungen und Terminabsagen rechnen.
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Warnstreik. Wer am Donnerstag einen Telekom-Technikertermin hat oder den Kundenservice braucht, muss mit Verzögerungen rechnen – in mehreren Bundesländern sind Warnstreiks angekündigt. Nach Angaben der Gewerkschaft ver.di soll der Warnstreik am Donnerstag in Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Baden-Württemberg und Bayern stattfinden.
Betroffen sein könnten laut ver.di mehrere Bereiche des Telekom-Konzerns. ver.di rechnet damit, dass es zu Einschränkungen für Kundinnen und Kunden kommt – unter anderem bei der Erreichbarkeit, im technischen Kundenservice, beim Glasfaserausbau sowie durch mögliche Terminabsagen. Weitere Details zu einzelnen Städten oder konkreten Standorten nennt die Mitteilung nicht. Offizielle Informationen veröffentlicht ver.di auf verdi.de/presse. Am Mittwoch fanden Warnstreiks laut ver.di in Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen statt; am Dienstag waren Standorte im Norden und Nordosten Deutschlands einbezogen.
Was beim Telekom-Warnstreik am Donnerstag wichtig ist
- Wo? Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Baden-Württemberg und Bayern (laut ver.di-Planung).
- Wann? am Donnerstag (genaue Uhrzeiten nennt die Mitteilung nicht).
- Womit ist zu rechnen? Schlechtere Erreichbarkeit, Verzögerungen im technischen Kundenservice, Verzögerungen im Glasfaserausbau, mögliche Terminabsagen.
- Was ist nicht genannt? Konkrete betroffene Städte/Standorte sowie Hinweise zu Ersatz- oder Ausweichangeboten.
Ver.di-Arbeitskampfleiter Pascal Röckert sagte, „aufgrund der Warnstreiks kann es zu schlechterer Erreichbarkeit, Verzögerungen im technischen Kundenservice und im Glasfaserausbau sowie zu Terminabsagen bei Kundenterminen kommen“.
Hintergrund: Tarifrunde bei der Deutschen Telekom
Auslöser ist die laufende Tarifrunde bei der Deutschen Telekom. Ver.di begründet die Ausweitung der Warnstreiks damit, dass es bislang kein Angebot der Arbeitgeberseite gebe. Nach ver.di-Angaben fordert die Gewerkschaft für die Tarifrunde unter anderem eine Entgeltsteigerung von 6,6 Prozent bei zwölf Monaten Laufzeit sowie zusätzliche Regelungen für ver.di-Mitglieder. Die dritte Tarifverhandlungsrunde ist für den 11./12. Mai 2026 angekündigt. [red]
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |