Girls’ und Boys’ Day 2026: Berufsorientierung ohne Rollenklischees
- Beim Girls' und Boys' Day 2026 präsentieren Unternehmen ihre Ausbildungsmöglichkeiten in der Aktionslandkarte. Schülerinnen und Schüler können sich so einen Überblick verschaffen
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Westpfalz / Nordpfalz /Südwestpfalz. Am Donnerstag, 23. April 2026, können Jugendliche beim Girls’ und Boys’ Day Berufe jenseits traditioneller Rollenbilder entdecken. Unternehmen präsentieren Ausbildungsmöglichkeiten und Studiengänge in IT, Handwerk, Pflege und mehr.
Am 23. April 2026 findet der Girls’ und Boys’ Day statt – eine Chance für Jugendliche, Berufe kennenzulernen, die jenseits traditioneller Rollenbilder liegen. Mädchen entdecken Ausbildungswege in IT, Handwerk, Naturwissenschaften und Technik, während Jungen in Pflege, Erziehung und sozialen Berufen schnuppern. Unternehmen können sich in der Aktionslandkarte präsentieren und künftige Fachkräfte gewinnen. Alle Infos zur Teilnahme, zu Schulfreistellungen und freien Plätzen gibt es auf den Aktionsseiten.
Girls’ und Boys’ Day 2026: Berufsorientierung ohne Klischees
Am Girls'Day lernen Mädchen Berufe oder Studienfächer kennen, in denen der Frauenanteil unter 40 Prozent liegt, wie in den Bereichen IT, Handwerk, Naturwissenschaften und Technik.
Umgekehrt geht es beim Boys’Day darum, dass Jungen Arbeitsbereiche kennenlernen, in denen der Anteil männlicher Auszubildender oder Studenten bei weniger als 40 Prozent liegt, wie zum Beispiel beim Erzieher, Pflegefachmann oder Grundschullehrer.
Für Unternehmen ist der Girls‘ und Boys’ Day eine Chance, Fachkräfte von morgen kennenzulernen. Unternehmen, die mitmachen möchten, finden alle Informationen unter www.girls-day.de/aktuelles/girls-day/inforeihe2026. Für alle, die sich die Frage stellen, wie
ein Berufsorientierungsangebot gut gelingen kann, gibt es hier auch Info-Termine.
Beliebteste Ausbildungsberufe in der Region
In der Westpfalz wird die Rangliste der Wunschausbildungsberufe der Mädchen von der medizinischen Fachangestellten angeführt, gefolgt von der Verkäuferin und der Kauffrau für Büromanagement. Bei den Jungs schaffen es der Kfz-Mechatroniker gefolgt vom Verkäufer und dem Fachinformatiker wieder auf die ersten drei Plätze.
- Der Kfz-Mechatroniker gehört bei Jungs zu den beliebtesten Ausbildungsberufen. Warum sich nicht als Mädchen daran wagen?
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Für den Aktionstag können Betriebe, die sich und ihre Ausbildungsmöglichkeiten vorstellen möchten, ein Angebot in der Aktionslandkarte auf der jeweiligen Kampagnenseite eintragen. Die Jugendlichen sind aufgerufen zu schauen, welche Angebote ihre Region bereithält.
Schnuppermöglichkeiten für Jugendliche entdecken
„Es geht bei den Aktionstagen darum, Ausbildungsberufe oder Studiengänge kennenzulernen, an die bisher vielleicht noch gar nicht gedacht wurde. Im Vordergrund soll stehen, sich der eigenen Stärken und Interessen bewusst zu werden – unvoreingenommen
und frei von Klischees und traditionellen Rollenbildern“, so Nadja Schäfer-Wagner, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt.
Im Zuständigkeitsgebiet der Agentur für Arbeit Kaiserslautern-Pirmasens (Westpfalz, Nordpfalz und Südwestpfalz) sind sowohl für Mädchen wie für Jungs tolle Angebote vorhanden. Welche das sind und wo noch Plätze frei sind, zeigen die jeweiligen Radare auf den Aktionsseiten www.girls-day.de und www.boys-day.de.
- Der Girls' und Boys' Day 2026 bietet die Gelegenheit, sich auf dem Ausbildungsmarkt zu orientieren
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Außerdem finden alle, die mitmachen möchten, auf diesen Aktionsseiten die nötigen Informationen, die zur Teilnahme benötigt werden. Vom Antrag für die Schulfreistellung bis zur Info für die Eltern in verschiedenen Sprachen ist an alles gedacht.
Berufsberatung als zusätzliche Unterstützung
„Als Partnerin der Aktionstage ist es der Agentur für Arbeit wichtig, Jugendliche auf die Schnuppermöglichkeiten aufmerksam zu machen und zum Mitmachen zu ermutigen. Gleichzeitig wollen wir bei den Betrieben den Aktionstag zur Nachwuchsgewinnung in den Blick rücken“, sagt Nadja Schäfer-Wagner.
Unabhängig dieser Aktionstage steht die Berufsberatung der Agentur für Arbeit den Jugendlichen für persönliche Beratungsgespräche zur Verfügung. Infos und Kontakt unter www.arbeitsagentur.de/bildung. red
Autor:Monika Klein aus Kaiserslautern |
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