Zwei Förderschulen sollen auf einen neuen Campus umziehen
- Auf dem Gelände der Stiftswaldschule soll ein neuer Schulcampus entstehen, der zwei bisherige Standorte ersetzt (Symbolfoto)
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Kaiserslautern. Für die Schule am Beilstein und die Fritz-Walter-Schule plant die Stadt einen gemeinsamen neuen Schulcampus auf dem Gelände der Stiftswaldschule. Der Stadtrat stimmte dem Vorhaben am Montag, 11. Mai, mehrheitlich zu.
Schuldezernentin Anja Pfeiffer begründet den Schritt mit dem Zustand der bisherigen Gebäude: „Beide Schulstandorte wurden geprüft. Sie befinden sich in baulich und technisch desolatem Zustand, der den heutigen Anforderungen an Barrierefreiheit, inklusive Pädagogik, Raumqualität, Ganztagsbetrieb sowie Energieeffizienz nur noch eingeschränkt entspricht“.
Standort Stiftswaldstraße: Darum fiel die Wahl auf die Stiftswaldschule
Als besten Standort sieht die Verwaltung das städtische Grundstück der Stiftswaldschule in der Stiftswaldstraße 54. Ausschlaggebend waren laut Stadt vor allem die städtebauliche Eignung und die Verkehrsanbindung, unter anderem durch gut erreichbare Haltestellen im öffentlichen Nahverkehr.
In der Stiftswaldstraße gibt es bereits eine Mischung aus Schulnutzung, Wohngebäuden und Freizeitangeboten wie dem Warmfreibad. Das soll Synergien für das geplante Campus-Konzept ermöglichen. Falls der Bolzplatz an der Straße Am Warmfreibad überbaut werden müsste, braucht es dafür allerdings ein Ersatzareal.
So geht es weiter: Raumprogramm und weitere Beschlüsse
Mit der Zustimmung des Stadtrats können beide Schulen jetzt in die pädagogischen Vorplanungen einsteigen. Daraus soll ein Raumprogramm entstehen, das die Stadt anschließend mit der Schulaufsicht bei der ADD abstimmt. Danach stößt das Referat Gebäudewirtschaft weitere Planungs- und Verfahrensschritte an, über die der Stadtrat erneut entscheiden muss.
Der Stadtrat ergänzte außerdem, dass der Schulcampus modular erweiterbar sein soll, damit er jederzeit im Sinne der Inklusion ausgebaut werden kann. Pfeiffer sagt zudem: „Die genaue Größe des Campus steht noch nicht fest. Fest steht jedoch, dass die Zusammenlegung der beiden Schulen auch für die pädagogische Arbeit von Vorteil sein wird“.
Parallel prüft die Verwaltung, ob die später freiwerdenden Schulgebäude für private und gemeinnützige Schulträger infrage kommen. Ideen wie ein Lehrschwimmbecken oder mehr Kapazitäten in Sporthallen will die Stadt nach eigenen Angaben erst dann konkreter mitdenken, wenn das pädagogische Konzept vorliegt und mögliche Fördermittel geprüft sind. red/lmo
Autor:Monika Klein aus Kaiserslautern |
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