Über 300 Kita-Kinder zeigen kreative Ideen für sichere Wege in Kaiserslautern
- Oberbürgermeisterin Beate Kimmel (links) und das Organisationsteam um Nina Hajda (rechts daneben), Marco Zettl und Julia Bingeser freuten sich über das Michtmachprojekt "Lautrer Kinderwege". Die Kita Waldwichtel erhielt den Sonderpreis der Kinderunfallkommission
- Foto: Stadt KL/gratis
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Kaiserslautern. Wie kommen Kinder sicher, nachhaltig und möglichst selbstständig in die Kita? Mit dieser Frage haben sich mehr als 300 Kinder aus zehn Kindertagesstätten bei den „Lautrer Kinderwegen 2026“ beschäftigt. Für ihre kreativen Beiträge wurden die jungen Teilnehmer nun im Rathaus ausgezeichnet.
Am Freitag, 29. Mai, haben die Kindertagesstätten, die am Mitmachprojekt „Lautrer Kinderwege 2026“ teilgenommen haben, ihre Preise erhalten. Bei der Aktion entdeckten Kinder einen Monat lang auf kreative und spielerische Weise ihre täglichen Wege zur Kita, die sie anschließend dokumentierten und gestalteten. Oberbürgermeisterin Beate Kimmel begrüßte die Kinder und ihre Erzieherinnen und Erzieher nun bei der kleinen Feier im bunt dekorierten Foyer des Kaiserslauterer Rathauses.
"Lautrer Kinderwege 2026": Kreative Projekte rund um den Weg zur Kita
Während des Projekts wurde auf einem Plakat festgehalten, an wie vielen Tagen der Weg in die Kita ohne Auto zurückgelegt wurde. Für jeden autofreien Tag durfte jedes Kind einen Aufkleber anbringen. Darüber hinaus hatte jede der Kindertagesstätten einen künstlerischen Beitrag eingereicht, der das Thema des Projektmonats veranschaulichte.
Die Einreichungen reichten von einem Buch mit Zeichnungen und Kommentaren der Kinder über Plakate mit künstlerisch dargestellten Wegen bis hin zu gebastelten Modellen der Kita-Umgebungen und Wohngegenden. So wurde sichtbar, mit wie viel Freude, Engagement und Fantasie sich die Kinder sowie ihre Erzieherinnen und Erzieher mit den Wegen zur Kita auseinandergesetzt hatten.
„Ihr habt viele kreative Ideen umgesetzt und wunderschön gemalt und gebastelt“, freute sich Oberbürgermeisterin Kimmel über die herausragenden Beiträge und dankte den Erzieherinnen und Erziehern für die engagierte Begleitung des Projekts.
Ziel der „Lautrer Kinderwege“ ist es, die selbstständige Fortbewegung zu fördern und gleichzeitig das Bewusstsein für eine umweltfreundliche und sichere Verkehrsgestaltung zu schärfen. „Eure Ideen helfen aber auch uns bei der Stadtverwaltung dabei, die Stadt sicher und nachhaltig zu gestalten“, ergänzte die Oberbürgermeisterin.
Preise und Sonderauszeichnung im Rathaus verliehen
Über 300 Kinder aus zehn Kindertagesstätten nahmen vom 13. April bis zum 13. Mai an den „Lautrer Kinderwegen“ teil, um Wege zu Fuß, mit dem Roller oder mit dem Fahrrad zu entdecken. Als Belohnung für die aktive Teilnahme erhielt jede Einrichtung 100 Euro von EUROPE DIRECT Kaiserslautern zur freien Verfügung.
Die drei Kindertagesstätten, die dieses Jahr zum ersten Mal dabei waren, erhielten darüber hinaus auch jeweils ein Dreirad vom ADFC – ein Geschenk, das die anderen Kitas bereits letztes Jahr erhalten hatten.
Kita Waldwichtel gewinnt Besuch von Verkehrszebra Sam
Unter allen Kindertagesstätten wurde zudem ein Sonderpreis verlost. Denn alle eingereichten Beiträge zeugten von solch großem Ideenreichtum und vortrefflicher Umsetzung, dass kein Gewinner ausgemacht werden konnte.
Oberbürgermeisterin Beate Kimmel zog aus dem Lostopf die Kita Waldwichtel aus dem Ortsbezirk Mölschbach. Die Kinder können sich nun auf einen Besuch der Kinderunfallkommission freuen, die ihnen mit dem Maskottchen Verkehrszebra „Sam“ zeigen wird, wie man sicher im Straßenverkehr unterwegs ist.
Die „Lautrer Kinderwege“ waren auch in diesem Jahr wieder ein Projekt, das ein Zeichen für kindgerechte, nachhaltige Mobilität in Kaiserslautern setzt. Es wird von EUROPE DIRECT Kaiserslautern, dem Team der städtischen Radverkehrsbeauftragten und dem Bildungsbüro der Stadt Kaiserslautern durchgeführt sowie vom Referat Jugend und Sport unterstützt.
Die kreativen Beiträge der Kindertagesstätten sind noch bis Freitag, 5. Juni, im Rathausfoyer ausgestellt und können dort während der Öffnungszeiten besichtigt werden. red
Autor:Monika Klein aus Kaiserslautern |
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