So könnte sich der Betzenberg verändern: Siegerentwurf steht fest
- Wie sich der Betzenberg künftig entwickeln könnte, zeigen die Wettbewerbsentwürfe, die ab 10. September im Rathausfoyer ausgestellt sind
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Kaiserslautern. Wie könnte das Umfeld des Fritz-Walter-Stadions künftig aussehen? Eine Antwort darauf liefert der Sieger des städtebaulichen Wettbewerbs für die Flächen am Betzenberg. Das Leipziger Büro DNR Daab Nordheim Reutler setzte sich gegen die Konkurrenz durch.
Leipziger Büro gewinnt Wettbewerb für den Betzenberg
Das Preisgericht des städtebaulichen Wettbewerbs „Städtebauliche Entwicklung von Flächen im Umfeld des Fritz-Walter-Stadions“ hat nach zweitägiger intensiver Beratung am Mittwoch, 19. August, seine Entscheidung getroffen. Sieger des ausgelobten Wettbewerbs wurde das Büro „DNR Daab Nordheim Reutler PartGmbB“ aus Leipzig. Die Büros „studio grüngrau GmbH“ (Dresden) und „yellow z – Abel Bormann Koch Architekten und Stadtplaner PartGmbB“ (Berlin) folgten auf den Plätzen zwei und drei.
Die Entscheidung erfolgte nach intensiver fachlicher Auseinandersetzung mit den eingereichten Entwürfen und unter Berücksichtigung der im Wettbewerb formulierten städtebaulichen Zielsetzungen.
Anerkennungen erhielten die Büros beziehungsweise Bürogemeinschaften „metris studio für architektur, stadt und landschaft Bartels, Erl, Nichtern Part mbB“, „Hähnig Gemmeke Architekten und Stadtplaner Partnerschaft mbB“ sowie „deffner voitländer architekten und stadtplaner bda und mahl gebhard konzepte Landschaftsarchitekten BDLA Stadtplaner PartG mbB“.
15 Entwürfe standen bei der Jury zur Auswahl
Insgesamt 15 Wettbewerbsarbeiten wurden von den 20 ausgewählten Büros eingereicht und von der Jury eingehend geprüft und bewertet. Die abgegebenen Arbeiten zeigten eine große Bandbreite unterschiedlicher städtebaulicher Konzeptideen und setzten sich auf vielfältige Weise mit den hohen Anforderungen und Zielsetzungen des als ExWoSt-Projekt (= Experimenteller Wohnungs- und Städtebau) vom Land Rheinland-Pfalz geförderten Wettbewerbs auseinander.
Dem Preisgericht gehörten insgesamt 27 Personen an, wovon insgesamt neun stimmberechtigt waren. Neben Fach- und Sachpreisrichterinnen waren auch Sachverständige sowie zwei Personen der Bürgerinitiative „Betzenberg“ in die Beratungen eingebunden. Den Vorsitz der zweitägigen Jurysitzung hatte Professor Markus Neppl (Karlsruhe).
So geht es mit der Entwicklung rund ums Fritz-Walter-Stadion weiter
„Das Preisgericht hat sich zwei Tage lang intensiv und mit großer fachlicher Sorgfalt mit den eingereichten Arbeiten auseinandergesetzt“, so Oberbürgermeisterin Kimmel. Die Qualität und Vielfalt der Beiträge zeigten, welches Potenzial in der städtebaulichen Entwicklung des Gebiets im Umfeld des Fritz-Walter-Stadions liege. „Mit der Entscheidung des Preisgerichts haben wir nun eine wichtige Grundlage für die nächsten Schritte.“
Der Siegerentwurf soll in die Erarbeitung des Rahmenplans einfließen, der wiederum die Grundlage für die Schaffung des erforderlichen Baurechts bilden soll. „Damit haben wir einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur weiteren Entwicklung des Gebiets erreicht“, freut sich das Stadtoberhaupt.
Wettbewerbsarbeiten werden im Rathaus ausgestellt
Die offizielle Vorstellung der Wettbewerbsergebnisse ist für Donnerstag, 10. September, im Rahmen einer öffentlichen Ausstellung vorgesehen. Die Ausstellung wird offiziell um 16 Uhr im Foyer des Rathauses Kaiserslautern eröffnet und kann danach 14 Tage zu den üblichen Öffnungszeiten des Rathauses kostenfrei besucht werden. red
Autor:Monika Klein aus Kaiserslautern |
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