Rathaus, Schulen, Kitas: Kaiserslautern plant Investitionsoffensive für städtische Gebäude
- Besonders im Fokus steht die geplante Rathaussanierung. Allein dafür sind rund 125 Millionen Euro vorgesehen.
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Kaiserslautern. Die Stadt Kaiserslautern steht vor einem gewaltigen Kraftakt: In den kommenden zehn Jahren sollen rund 328 Millionen Euro in städtische Gebäude investiert werden. Geplant sind neue Schulen, moderne Kitas, eine Feuerwache und die umfassende Sanierung des Rathauses.
Baudezernent Manuel Steinbrenner stellte die Projekte jetzt im Bauausschuss vor. Dabei machte er deutlich, wie groß der Investitionsstau inzwischen ist. „In den vergangenen zehn Jahren wurden rund 44 Millionen Euro investiert. Jetzt stehen Projekte an, die ein Vielfaches davon erfordern“, sagte Steinbrenner.
Besonders im Fokus steht die geplante Rathaussanierung. Allein dafür sind rund 125 Millionen Euro vorgesehen. Auch eine neue Feuerwache im Westen der Stadt soll gebaut werden. Die Kosten liegen hier bei etwa 15 Millionen Euro.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Bildung. Für den neuen „Schulcampus Stiftswald“ als Ersatz für die Beilstein- und Fritz-Walter-Schule plant die Stadt rund 60 Millionen Euro ein. Zusätzlich soll auf dem Betzenberg ein neuer Bildungscampus mit Grundschule und Kita entstehen. Auch die BBS II wird weiter modernisiert. Ab Juli 2026 beginnt dort der zweite und dritte Bauabschnitt der Generalsanierung. Insgesamt werden dafür mehr als 30 Millionen Euro veranschlagt.
Bei den Kindertagesstätten ist unter anderem ein Neubau in der Augustastraße geplant. Dort sollen eine Kita, ein Familienzentrum und eine Mensa für die Paul-Münch-Grundschule entstehen.
Nach Angaben der Stadt wurden notwendige Sanierungen über viele Jahre verschoben. Erst seit wenigen Jahren nähere man sich den empfohlenen Investitionen für die Instandhaltung öffentlicher Gebäude an. Steinbrenner betonte, dass neben dem baulichen Zustand auch der steigende Bedarf an Schul- und Kita-Plätzen die Investitionen notwendig mache. Zudem könnten neue Förderprogramme des Bundes zusätzliche Finanzierungsmöglichkeiten eröffnen.
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |
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