Oberbürgermeisterin übergibt Bewilligungsbescheid an Sukura e.V.

Oberbürgermeisterin Beate Kimmel übergibt Lukas Theisen, erster Vorsitzender des Sukura e.V., (Mitte) und Fridolin Pusch, Schatzmeister des Sukura e.V., (2.v.r.) gemeinsam mit Thomas Kuntz, Geschäftsführer der Bürgerhospitalstiftung, (1.v.r.) und Mitgliedern des Hospitalausschusses den Bewilligungsbescheid. Im Vordergrund ist eines der Modelle des geplanten soziokulturellen Zentrums, die von Studentinnen und Studenten der Hochschule Kaiserslautern entworfen wurden. Foto: ps | Foto: Stadt Kaiserslautern
  • Oberbürgermeisterin Beate Kimmel übergibt Lukas Theisen, erster Vorsitzender des Sukura e.V., (Mitte) und Fridolin Pusch, Schatzmeister des Sukura e.V., (2.v.r.) gemeinsam mit Thomas Kuntz, Geschäftsführer der Bürgerhospitalstiftung, (1.v.r.) und Mitgliedern des Hospitalausschusses den Bewilligungsbescheid. Im Vordergrund ist eines der Modelle des geplanten soziokulturellen Zentrums, die von Studentinnen und Studenten der Hochschule Kaiserslautern entworfen wurden. Foto: ps
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Kaiserslautern. Am Donnerstag, 15. August, hat Oberbürgermeisterin Beate Kimmel als Vorständin der Stiftung Bürgerhospital Kaiserslautern einen Bewilligungsbescheid zur finanziellen Unterstützung an den Sukura e.V. übergeben. Mit insgesamt 10.000 Euro wird die Umsetzung eines soziokulturellen Zentrums in den Räumlichkeiten der Mühlstraße 41-43 bezuschusst. Das hat der Hospitalausschuss in seiner Sitzung am 18. Juni 2024 beschlossen.

Die Schaffung des dauerhaften und unabhängigen soziokulturellen Zentrums ist das übergeordnete Ziel des Sukura e.V. Es soll allen Interessierten offenstehen, aber einen besonderen Schwerpunkt auf die Jugendkultur Kaiserslauterns legen. Jugendliche werden dort eine Anlaufstelle und einen Treffpunkt bekommen, um mit Kunst und Kultur in Kontakt zu kommen oder sich professionalisieren zu können. Das soziokulturelle Zentrum wird vor allem Jugendliche herzlich einladen, auch selbst künstlerisch tätig zu werden oder sich organisatorisch einzubringen.
Der alte Brauereikeller in der Mühlstraße bietet durch seinen natürlichen Schallschutz und seine Architektur die Möglichkeit, mitten in der Stadt Veranstaltungsräume, Proberäume, Arbeitsräume und ein Tonstudio einzurichten. Dabei sollen die miteinander verbundenen, unterschiedlich genutzten Räume zu Begegnungen und Austausch untereinander führen. Mit den finanziellen Mitteln aus der Bürgerhospitalstiftung können erste Einrichtungsgegenstände angeschafft werden.
Stiftungszweck der Stiftung Bürgerhospital Kaiserslautern ist die Förderung von ausschließlich und unmittelbar mildtätigen und gemeinnützigen Zwecken für die Altenhilfe und Altenpflege, die Jugendhilfe, das öffentliche Gesundheitswesen und den Sport (mit Ausnahme des Spitzen- und Leistungssports). Neben verschiedenen Altenpflegeeinrichtungen unterstützt die Stiftung ein breites Spektrum an Einrichtungen und Projekten in der Stadt, etwa den Kinderschutzbund oder die Freiwilligen Agentur, aber auch Einzelprojekte wie beispielsweise Seniorennachmittage auf der Kerwe oder eine studentische Nachhilfegruppe für Schülerinnen und Schüler.
Die Bürgerhospitalstiftung geht auf Kaiser Barbarossa zurück, der im Jahr 1176 ein Hospital stiftete. Im Jahr 1360 wurde die Verwaltung des Spitals an die Stadt Kaiserslautern übergeben. Das Stiftungsvermögen setzt sich heute aus Grundvermögen (Erbbaurechte), Pachteinnahmen sowie Barvermögen zusammen. Die Organe der Stiftung sind satzungsgemäß der Stiftungsvorstand – die jeweilige Oberbürgermeisterin oder der jeweilige Oberbürgermeister der Stadt Kaiserslautern – und der Hospitalausschuss. Letzterer besteht aus 16 Mitgliedern, die für die Dauer seiner Legislaturperiode vom Stadtrat der Stadt Kaiserslautern gewählt werden. Der Ausschuss tagt etwa dreimal im Jahr. ps

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