Tötungsdelikt in Linden: Beschuldigter in Justizvollzugskrankenhaus verlegt
- Die Staatsanwaltschaft Kaiserslautern hat weitere Informationen zum Tötungsdelikt in Linden veröffentlicht
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Kreis Kaiserslautern. Nach dem tödlichen Vorfall auf einem Spielplatz in Linden dauern die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft weiter an. Der Mann, der im Verdacht steht, seine Ehefrau getötet zu haben, befindet sich nach Angaben des stellvertretenden Leitenden Oberstaatsanwalts Dr. Dominik M. Ludwig inzwischen nicht mehr auf der Intensivstation eines Krankenhauses. Er wurde nach Angaben der Ermittler in das Justizvollzugskrankenhaus Wittlich verlegt.
Das Amtsgericht Kaiserslautern hatte zuvor Haftbefehl gegen den Beschuldigten erlassen. Der dringende Tatverdacht lautet auf Totschlag. Zudem sehen die Behörden Fluchtgefahr. Nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft hat sich der Mann bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert und von seinem Schweigerecht Gebrauch gemacht.
Die Tat hatte überregional für Entsetzen gesorgt. Nach bisherigen Erkenntnissen soll der Mann seine Ehefrau auf einem Spielplatz vor den Augen der gemeinsamen Kinder tödlich verletzt haben. Anschließend soll er versucht haben, sich selbst das Leben zu nehmen.
Ermittlungen zum Motiv laufen weiter
Die Hintergründe der Tat sind weiterhin Gegenstand intensiver Ermittlungen. Polizei und Staatsanwaltschaft prüfen derzeit unter anderem den genauen Ablauf sowie das mögliche Motiv des Beschuldigten.
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |
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