Mehr Publikum, mehr Einnahmen: Fruchthalle und Konzerte legen zu
- Besucherinnen und Besucher kommen wieder häufiger zu städtischen Konzerten und Veranstaltungen in der Fruchthalle.
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Kaiserslautern. Wer in Kaiserslautern Konzerte besucht oder die Fruchthalle nutzt, sorgt aktuell für spürbaren Rückenwind: Die Besucherzahlen steigen und auch die Einnahmen des Kulturreferats liegen deutlich höher als früher.
Im Kulturausschuss am Mittwoch, 21. Oktober, stellte das Referat Kultur jetzt Zahlen zu den städtischen Konzerten und zur Fruchthalle vor. Demnach kletterten die Konzertbesuche seit der Spielzeit 2022/23, also nach Corona und der zweijährigen Großbaustelle in der Stadtmitte, um 22 Prozent.
Konzerte: 15.117 Besuche in der Spielzeit 2025/26
In der vergangenen Spielzeit 2025/26 verzeichnete die Stadt 15.117 Konzertbesuche. Auch bei der Vermietung der Fruchthalle zeigt sich laut den vorgestellten Zahlen eine positive Entwicklung: Die Erträge liegen aktuell bereits mehr als zwölf Prozent über dem Vor-Corona-Niveau.
Einnahmen steigen, Kosten drücken Spielräume
Über längere Zeit betrachtet legten die ordentlichen Erträge des Referats Kultur ebenfalls zu: von rund 1,17 Millionen Euro in 2014 auf rund 1,64 Millionen Euro 2024, das entspricht einem Zuwachs von rund 40 Prozent.
Der Kulturentwicklungsplan von 2024 bestätigt diesen Trend. Er nennt unter anderem steigende Konzertbesuche, höhere Mieteinnahmen, regelmäßige Anpassung der Gebühren und eine erfolgreichere Einwerbung von Drittmitteln, weist aber auch darauf hin, dass steigende Personal- und Sachkosten die Handlungsspielräume begrenzen.
Referatsleiter Christoph Dammann zeigte sich sehr erfreut über die Entwicklung, wies aber erneut darauf hin, dass die Sachkostensteigerung deutlich unter der Inflation liege.
Bürgermeister und Kulturderzernent Manfred Schulz betonte: „Kultur ist nicht nur ein unverzichtbarer Beitrag zur Lebensqualität der Stadt, sondern erwirtschaftet auch relevante eigene Erträge. Ziel muss es sein, diese wirtschaftliche Leistungsfähigkeit unserer Kultureinrichtungen weiterzuentwickeln und zugleich die Qualität und Vielfalt des Kulturangebots nachhaltig zu sichern.“ red
Autor:Monika Klein aus Kaiserslautern |
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