Kooperation zwischen Kliniken in Kaiserslautern und Grünstadt soll Patientenversorgung verbessern
- Vertreter beider Krankenhäuser unterzeichneten den Rahmenkooperationsvertrag
- Foto: Westpfalz-Klinikum/gratis
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Kaiserslautern / Grünstadt. Das Westpfalz-Klinikum und das Kreiskrankenhaus Grünstadt wollen bei der Patientenversorgung künftig noch enger zusammenarbeiten. Ziel der neuen Kooperation ist es, medizinische Abläufe schneller, effizienter und besser aufeinander abgestimmt zu gestalten – besonders in wichtigen Bereichen wie Geburtshilfe, Neurologie oder Urologie.
Gegenstand des Rahmenkooperationsvertrags ist die Regelung der Zusammenarbeit zwischen den Kooperationspartnern, um durch möglichst hohe Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität eine bestmögliche Patientenversorgung in der Schnittstellenregion Westpfalz/Vorderpfalz zu gewährleisten, so die Pressestelle des Westpfalz-Klinikums.
Über die Versorgungsstufen hinaus kann somit eine gemeinsame und bedarfsorientierte Patientensteuerung umgesetzt werden, die die Qualität der Patientenversorgung nachhaltig stärkt.
Zusammenarbeit in wichtigen medizinischen Bereichen
Diese enge Verzahnung der beiden Klinken zur überregionalen Zusammenarbeit betrifft bestimmte Schwerpunkte, zum Beispiel in der Neurochirurgie, Neurologie, Urologie, Mammachirurgie und Geburtshilfe sowie Perinatalversorgung.
Der Umfang der Kooperation richtet sich nach den medizinischen Anforderungen des jeweiligen Behandlungsfalles und beinhaltet sowohl einen fachärztlichen Konsiliardienst als auch organisatorische Regelungen zur zeitnahen Verlegung und Rückverlegung von Patienten. Dies ermöglicht schnelle und reibungslose Abläufe. Gleichzeitig werden Stärken gebündelt, Doppelstrukturen vermieden und so langfristig eine hochwertige und wirtschaftliche Versorgung der Region Pfalz/Leiningerland gesichert.
Der Abschluss dieses Kooperationsvertrages ist die logische Weiterentwicklung einer bereits langjährig gelebten und etablierten klinischen Partnerschaft über viele Fachbereiche hinweg. Hierdurch wird für die oben genannten Fälle eine zusätzliche Verbindlichkeit und damit auch Verlässlichkeit in der durchgängigen Patientenversorgung geschaffen.
Freie Arzt- und Krankenhauswahl bleibt bestehen
Ungeachtet des Kooperationsvertrages wird die freie Arzt- und Krankenhauswahl der Patienten durch die Kooperation nicht berührt und von den Kliniken stets beachtet.
„Diese Kooperation ermöglicht uns, unsere Stärken gezielt zu bündeln und Patientinnen und Patienten je nach Bedarf optimal zu steuern – über Versorgungsgrenzen hinweg und mit klaren, abgestimmten Abläufen“, freuen sich die Ärztlichen Direktoren der Kliniken, Prof. Dr. med. Karlheinz Seidl und Dr. med. Thomas Repmann.
Eine Intensivierung der Kooperation zwischen den Leistungserbringern der jeweiligen Versorgungsstufen ist von Seiten des Gesetzgebers erwünscht und gut darstellbar. Darin sind sich Thorsten Hemmer, der Geschäftsführer des Westpfalz-Klinikums, und Markus Kieser, der Verwaltungsdirektor des Kreiskrankenhauses Grünstadt, einig.
Mehr Infos
Westpfalz-Klinikum: Die Westpfalz-Klinikum GmbH stellt mit ihren rund 4400 Mitarbeitenden die moderne medizinische Versorgung für die gesamte Region Westpfalz und das angrenzende Nordpfälzer Bergland sicher. Das Westpfalz-Klinikum ist an insgesamt vier Standorten vertreten. Kaiserslautern und Kusel sind ein Haus der Maximalversorgung, Kirchheimbolanden und Rockenhausen ein Haus der Grundversorgung.
- Das Westpfalz-Klinikum (Foto) und das Kreiskrankenhaus Grünstadt intensivieren ihre Zusammenarbeit
- Foto: Monika Klein
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Kreiskrankenhaus Grünstadt: Das Kreiskrankenhaus Grünstadt ist ein modernes kommunales Krankenhaus mit den Hauptfachabteilungen Innere Medizin, Chirurgie, Gynäkologie/Geburtshilfe, Anästhesie/Intensivmedizin/Schmerztherapie und der Belegabteilung HNO. Die Abteilung Innere Medizin hat einen ausgewiesenen Schwerpunkt für Geriatrie, ihr ist eine geriatrische Tagesklinik für medizinische Rehabilitation angegliedert. Beschäftigt sind über 500 Mitarbeitende sowie über 100 Auszubildende. red/lmo
- Durch die engere Zusammenarbeit sollen Patienten schneller und gezielter behandelt werden können. Auf dem Foto ist das Kreiskrankenhaus Grünstadt zu sehen
- Foto: Kreiskrankenhaus Grünstadt
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Autor:Monika Klein aus Kaiserslautern |
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