Kita „Rappelkiste Minis“ in Kaiserslautern bekommt eigene Leitung
- Nina Simon und Werner Butz (vorne) sowie Anja Pfeiffer, Nicole Simgen, Leiterin der Abteilung Kindertagesbetreuung, und Jugendreferatsleiter Ludwig Steiner freuen sich über die gelungene Entwicklung der Kita "Rappelkiste Minis".
- Foto: Stadt Kaiserslautern/gratis
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Kaiserslautern. Die städtische Kita „Rappelkiste Minis“ in der Julius-Küchler-Straße wird seit 1. September von Nina Simon geleitet. Zuvor arbeitete sie als stellvertretende Leiterin und baute die Einrichtung gemeinsam mit Werner Butz auf.
Die Kita löst sich damit organisatorisch von der Spiel- und Lernstube „Rappelkiste“ in der Slevogtstraße. Butz leitete bislang beide Einrichtungen. Bei einer kleinen Feier begrüßte Jugenddezernentin Anja Pfeiffer die neue Leiterin offiziell.
„Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und Freude bei dieser wichtigen Aufgabe. Ich bin mir sicher, dass Sie mit Ihrem wertschätzenden Ansatz auch zukünftige Herausforderungen der Kita mit Bravour meistern werden“, so Pfeiffer.
Die Kinder begleiteten den Termin mit einem selbst gedichteten „Rappelkiste Minis“-Lied.
Ihren Ursprung hat die Kita „Rappelkiste Minis“ in einer Projektgruppe, die von der Spiel- und Lernstube „Rappelkiste“ ins Leben gerufen worden war. Daraus entwickelte sich eine Kita-Gruppe und da zudem ein Bedarf an Kita-Plätzen bestand, öffnete die Kita „Rappelkiste Minis“ im Mai 2021 ihre Türen in der Julius-Küchler-Straße. Derzeit werden bis zu 55 Kinder im Alter von zwei Jahren bis zum Schuleintritt in drei Gruppen betreut. Bei Bedarf sei es laut Mitteilung der Stadt möglich, die Kapazität zu erhöhen.
Werner Butz, der als Leiter der Spiel- und Lernstube „Rappelkiste“ auch die Kita-Leitung übernahm, baute die neue Einrichtung gemeinsam mit Nina Simon, die zuvor auch in der Spiel- und Lernstube tätig war, auf.
Die Spiel- und Lernstube begleitete den Aufbau und die Entwicklung der Kita, bis diese nun seit August 2026 auf eigenen Beinen stehen konnte. Trotzdem wird die Zusammenarbeit fortgeführt. „Mit der Entkopplung von der Spiel- und Lernstube ‚Rappelkiste‘ und einer eigenen Kita-Leitung möchten wir für noch mehr Qualität sorgen und eine intensivere Betreuung der Einrichtung erreichen“, erklärt Jugenddezernentin Anja Pfeiffer.
Dabei sei das Konzept der Spiel- und Lernstube, jedem Menschen mit individueller Wertschätzung, Respekt und auf Augenhöhe zu begegnen, weiterhin tief in der pädagogischen Arbeit der Kita „Rappelkiste Minis“ verwurzelt. „Die Beziehungsarbeit zu jedem einzelnen Kind und seiner Familie nimmt einen hohen Stellenwert ein“, erklärt Jugenddezernentin Anja Pfeiffer. So arbeitet die Kita auch gemeinwesenorientiert.
Das geschulte Team unterstützt, berät und begleitet die Eltern aus dem Wohngebiet. Es besteht eine enge Vernetzung mit der Spiel- und Lernstube „Rappelkiste“, der Kita-Sozialarbeit, der Grundschule Schillerschule, weiteren Institutionen in dem Wohngebiet und anderen städtischen Kindertagesstätten. red
Autor:Monika Klein aus Kaiserslautern |
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